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Liebe Anwohner, Liebe Leser,

mich haben in den vergangenen Wochen viele Anfragen bezüglich Vandalismus bei unseren BVG-Wartehäuschen erreicht. Gerade in unserem Mahlsdorfer Kiez sind vermehrt Bushaltestellen zerstört worden sind.

Das Haltestellehäuschen, ist wie aktuell zu sehen, häufiges Ziel von Vandalismus

Ich habe mich deshalb gemeinsam mit meinem Kollegen und verkehrspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Oliver Friederici an den Berliner Senat gewandt und um Auskunft erbeten.

In unserem Bezirk gibt es nämlich ein Pilotprojekt, bei dem die Haltestelle „Kressenweg“ komplett mit Plexiglas, anstelle von Sicherheitsglas ausgerüstet ist. Dies ist seit September 2021 der Fall, wie mir der Senat berichtet hat.

Gerade die Berliner Polizei hat ein erhöhtes Interesse an der Thematik und steht hier mit der BVG im Austausch. Da die Erprobung noch läuft, kann man mir leider noch keine aktuellen Erkenntnisse und Erfahrungen zu dem Projekt mitteilen.

Gründe gegen den Einsatz von Plexiglas sind die höheren Kosten und den Fakt, dass das Glas bei Zerstörung nicht in kleine Teile zersplittert, wie dies beim Standard-Sicherheitsglas erfolgt.

Die CDU-Fraktion hier im Bezirk hat auf Initiative unseres Mahlsdorfer Bezirksverordneten Benjamin Raschke einen Antrag bei der kommenden BVV-Sitzung gestellt, die eine Um- und Nachrüstung der Haltestellen im gesamten Bezirk fordert.

Der Senat hat mir gegenüber erläutert, dass eine Nachrüstung aller Haltestellen in Berlin Kosten von ca. 2,5 bis 3 Mio. Euro verursachen würde und sich über einen Zeitraum von mindestens 3 Jahren erstreckt.

Ich bin der Meinung, dass diese Maßnahme sinnvoll ist und man dies ernsthaft in Betracht ziehen muss, da leider der Vandalismus zunimmt.

Sobald eine Auswertung des Projektes stattgefunden hat, werde ich Sie sofort informieren.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner, Liebe Leser,

Sehnsüchtig erwarten wir den Start des Rufbus-Angebots in unseren Ortsteilen Mahlsdorf, Kaulsdorf und Biesdorf. Noch vor knapp einem halben Jahr hat der Senat auf Anfrage von Mario Czaja einen geplanten Start zum 1. Mai 2022 benannt. Ich habe mich daher kürzlich beim Senat erkundigt, ob dieser Termin auch weiterhin gehalten werden kann.

Wie mir der Senat mitteilt, verzögert sich der Start leicht und ist jetzt für Sommer 2022 geplant. Genauer kann das aufgrund einer europaweiten Ausschreibung durch die BVG nicht eingegrenzt werden.

Dennoch wurden auch ein paar weitere Details vom Senat bekanntgegeben. Demnach hat das Land Berlin bei der BVG die Durchführung des Erprobungsbetriebes bis zum 31.12.2025 bestellt. Der Rufbus könnte somit also zunächst ganze 3 1/2 Jahre bei uns durch die Ortsteile fahren. Fest steht auch, dass für diesen Service Fahrzeuge der Klasse M1 zum Einsatz kommen. Das sind Kleinbusse mit 8 Sitzen plus Fahrersitz. Alle weiteren Informationen hat Mario Czaja schon im letzten Jahr umfänglich auf seiner Homepage zusammengefasst.

Ich habe mir das Thema auf Wiedervorlage in den Kalender eingetragen und werde zeitgerecht zum Sommer erneut um Auskunft bitten, ob die Ausschreibung abgeschlossen ist und das Projekt im Sommer starten kann. Wichtig ist mir dabei auch, herauszufinden, ob die Rufbusse auch barrierefrei sein werden. Insbesondere ältere Menschen mit Gehhilfen und Familien mit Kinderwagen wären dringend darauf angewiesen und könnten das Angebot sonst nicht problemlos nutzen. Auch die Frage, ob ein Schwerbehindertenausweis analog zum restlichen ÖPNV auch in diesem Modellversuch zur kostenfreien Nutzung des Rufbusses berechtigt. Hierzu werde ich noch vor Sommer erneut berichten.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf

Liebe Anwohner, Nachbarn und Bürger,

mich erreichen in letzter Zeit diverse Anfragen zum neuen WC-Haus am Ulmenspielplatz. Gerade der gewählte Standort hat bei vielen Anwohnern und Nutzern vor Ort für Verwunderung gesorgt. Es kommt zu Sichtbeeinträchtigungen im Kreuzungsbereich und die Einsehbarkeit der Sanitäranlagen, insbesondere auch vom anliegenden Spielplatz aus, ist für alle unangenehm.

Das neue WC am Ulmenspielplatz

Ich habe mich deshalb an den Senat und das Bezirksamt unter der Zuständigkeit von Frau Witt (Die Linke) gewandt und angefragt, ob und wie eine Versetzung möglich ist.

Die Antworten auf meine schriftlichen Anfragen möchte ich Ihnen sehr gerne vorstellen.

Das neue Toilettenhaus wurden Ende Oktober in Betrieb genommen. Genaue Kosten zur Errichtung dürfen uns nicht genannt werden, bewegen sich aber zwischen 100.000 und 190.000 Euro. Das WC-Haus wurde durch den vermeintlichen Bedarf, sanitäre Anlagen auch an öffentlichen Spielplätzen zu errichten, am Ulmenspielplatz installiert. Laut der zuständigen Bezirksstadträtin gibt es keinen alternativen Standort und deshalb entfiel auch die Bürgerbeteiligung.

Laut Bezirks- und Senatsantwort wird das WC täglich von Mitarbeitern der Firma Wall gereinigt, ebenso erfolgt eine automatische Reinigung nach jeder Benutzung. Durch die Berliner Wasserbetriebe erfolgt eine regelmäßige Kontrolle der Sauberkeit und das WC-Haus hat bisher die Note „gut“ erhalten. Bürger können Verschmutzungen jederzeit über die Servicehotline der Firma Wall, die an der Toilette angebracht ist und einer App („Berliner Toilette“) melden.

Laut der zuständigen Bezirksstadträtin Frau Witt sind beim Bezirksamt bisher keine offiziellen Beschwerden über die Einsehbarkeit der Urinale eingegangen. Es sind aber verschiedene Beschwerden über die fehlende Sichtbarkeit im Kreuzungsbereich gemeldet worden. Diese Bedenken sind auch an mich herangetragen worden und deshalb war mein Interesse dahingehend, eine Versetzung zu erreichen.

Frau Witt begründet eine Ablehnung der Versetzung mit den notwendigen Anschlüssen, die dann ggf. verlegt werden müssten. Weiterhin sagt sie, dass „Wegen der am Standort ohnehin vorhandenen Vegetationsbestände eine von dem Standort ausgehende verkehrsgefährdende Sichtbehinderung auf die angrenzende Kreuzung jedoch nicht gesehen werde.“

Grundsätzlich begrüße ich die Errichtung von WC-Häusern und am Beispiel des kürzlich errichteten Hauses am S-Bahnhof Mahlsdorf, kann man auch die positiven Effekte beobachten. Wir werden aber beobachten müssen, ob es wirklich zu keiner Verkehrsgefährdung durch den Standort kommt und die Sauberkeit auch in Zukunft gewährleistet ist.

Ansonsten werde ich mit Nachdruck beim zuständigen Amt von Frau Witt auf eine mögliche Lösung drängen und beim Senat auf eine Einhaltung der Hygienestandards pochen.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner, Liebe Bürger,

in meiner Tätigkeit als Ihre Wahlkreisabgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf sehe ich den stetigen Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs als dringendes und persönliches Anliegen an.

Die S-Bahnlinie S5 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern für viele Anwohner aus unserem schönen Kiez. Deshalb möchte ich Ihnen zwei wichtige Punkte hierzu vorstellen:

Den Takt nach Mahlsdorf konstant auszubauen und mit Verstärkerfahrten ein ausreichendes und effektives Netz bis in das Umland hinein zu etablieren. Dafür wäre es notwendig das P+R Angebot in Brandenburg auszubauen, um somit den Pendlerdruck aus Mahlsdorf zu nehmen.

Deshalb habe ich mich an den Senat gewandt und eine umfangreiche Anfrage zur Linie S5 eingereicht.

Verstärkerfahrten: Hier werden Montag bis Freitag für knapp 2,7 Millionen Euro jährlich Züge eingesetzt, um einen 10-Minuten zu ermöglichen. Erfreulicherweise kann ich berichten, dass mit einem Ausbau der Fahrzeugflotte auch eine Taktung der Linie zwischen Ostbahnhof – Mahlsdorf in den Hauptverkehrszeiten auf 5-Minuten geplant ist.

Ausweitung des Tarifgebietes auf die Bahnhöfe Birkenstein und Hoppegarten: Hier muss ich Ihnen leider mitteilen, dass der Senat dieses Ziel aktuell nicht weiterverfolgen wird. Die Begründung hierfür erschließt sich mir nicht. Es wird mitgeteilt, dass man das Problem der Straßen- und Parkbelastung nur in die Gemeinde Hoppegarten tragen würde. Ich bin weiterhin daran interessiert die Tarifgebiete in das angrenzende Brandenburger Umland auszuweiten. Deshalb werde ich mich dafür einsetzen, gemeinsam mit dem Bürgermeister der Rennbahngemeinde Hoppegarten konstruktive Lösungen zu erarbeiten.

Schockiert hat mich die weitere Beantwortung der Frage, bei der gesagt wird, dass eine Vergünstigung der Tickets nicht zwangsläufig einen Umstieg auf den ÖPNV bedeuten würde. Meines Erachtens sind eine attraktive Taktung und Anbindung, verbunden mit einem vertretbaren Ticketpreis die Voraussetzung und die Motivation für viele Bürger den ÖPNV intensiver und regelmäßiger zu nutzen.

Gerne merke ich an, dass das Land Berlin mit dem Land Brandenburg und der Bahn ein Projekt verfolgt, dass auch den Ausbau der Linie zwischen Hoppegarten und Strausberg auf einen 10-Minuten Takt vorsieht. Gerne unterstütze ich hier die Gemeinden in Brandenburg wo auch immer ich kann.

Den aufmerksamen Lesern habe ich noch einmal die Arbeitsweise zwischen S- und U-Bahn in Bezug auf Baustellenabstimmungen auf den Linien angefügt und auch die Arbeit in Bezug auf Fahrgastbeschwerden und deren Anzahl in den jeweiligen Monaten.

Ich werde mich für eine schnelle Umsetzung der 5-Minuten Taktung in den Hauptverkehrszeiten einsetzen und der Ausweitung des Tarifgebiets bei einem zeitgleichen Ausbau der P+R Situation.

Sobald ich weitere Informationen habe, werde ich Sie sofort informieren.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Liebe Kaulsdorfer, liebe Nachbarn,

es haben uns in den letzten Wochen vermehrt Anfragen zum Bauvorhaben am Güterbahnhof Kaulsdorf erreicht. Das habe ich zum Anlass genommen und gemeinsam mit meinem Kollegen und Abgeordneten für Kaulsdorf-Nord, Alexander J. Herrmann, eine Anfrage an den Senat gestellt.

Aus dieser geht Folgendes hervor: Für das Grundstück am Wilhelmsmühlenweg 3 wurde am 29.01.2021 eine Baugenehmigung erteilt. Diese entspricht den Festsetzungen des rechtsgültigen Bebauungsplans 10-20.

Dieses Gebiet umfasst der B-Plan / Quelle: fis-broker

Es ist eine Bebauung mit 3 Häusern vorgesehen. Bei Haus 1 und 2 handelt es sich um zwei Geschäftsgebäude mit einem Lebensmittelmarkt, Einzelhandel, Gewerbe und medizinischen Einrichtungen. Haus 3 soll ein Boardinghouse mit insgesamt 35 Betten werden. Dies bedeutet, dass eine Nutzung als Hostel oder Hotel vorgesehen sein kann. Für alle gemeinsam soll eine Tiefgarage errichtet werden.

Aktuell plant der Investor frühestens im zweiten Quartal 2022 einen Baubeginn.

Die Baugenehmigung hat eine Gültigkeit von 2 Jahren und kann auf Antrag drei Mal bis zu einem Jahr verlängert werden.

In der Vergangenheit haben wir uns mit den Anwohnern für den dringend benötigten Wohnungsbau ausgesprochen. Diese Forderung ist leider an der ehemalige Bezirksbürgermeisterin der Linken, Frau Pohle, gescheitert. Positiv bewerten wir, dass zusätzliche medizinische Einrichtungen entstehen werden, die unsere ärztliche Versorgungssituation im Kiez verbessern soll.

Besonderes Augenmerk muss auf die Planung von ausreichend Parkflächen gelegt werden, da mit der Entwicklung des Gewerbestandortes mit einem Hotel, den Gewerbeimmobilien, Ärzten und einem Lebensmittelmarkt davon auszugehen ist, dass viele Kunden das Areal nutzen werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Parkdruck in den umliegenden Straßen erhöht wird.

Aktuell stehen wir im Austausch mit dem Land und dem Projektentwickler bezüglich der Parkflächen.

Eine gute Nachricht zum Schluss: der angrenzende S-Bahnhof soll aller Voraussicht nach 2025 auf der südlichen Seite auch per Fahrstuhl barrierefrei sein.

Sobald wir weitere Details hierzu haben, informieren wir Sie sofort.  

Herzliche Grüße

Ihre Katharina Günther-Wünsch

Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf

Liebe Anwohner, Liebe Bürger,

ich möchte Sie an dieser Stelle ein Update für die Verkehrslösung Mahlsdorf mitteilen. Dazu habe ich mich mit einer schriftlichen Anfrage an den Senat gewandt.

Die Senatsverkehrsverwaltung (Neu: SenUMVK) teilte mir in dieser Antwort mit, dass die sogenannte Entwurfsplanung für den Straßenbau in der Straße „An der Schule“ inzwischen abgeschlossen wurde und derzeit die Genehmigungsplanung bearbeitet wird. Der erforderliche Antrag auf Planfeststellung soll Anfang 2022 gestellt werden. Der Senat geht davon aus, dass das Planfeststellungsverfahren 2 Jahre dauern wird und ein Baubeginn damit voraussichtlich im Jahr 2024 erfolgen wird. Dies allerdings nur, wenn der dann erlassene Planfeststellungsbeschluss nicht beklagt wird. Sollte alles planmäßig laufen, würde die Durchbindung der Straße An der Schule über die Pestalozzistraße bis zur Hönower Straße ca. 2 Jahre dauern. Das heißt, voraussichtlich im Jahr 2026 wäre die neue Straßenverbindung zwischen Ortskern Mahlsdorf und B1/B5 fertig.

Die Zeitschiene für die Verkehrslösung Mahlsdorf

Die Entwurfsplanung der neuen zweigleisigen Straßenbahnführung über die Hönower Straße ist ebenfalls in Bearbeitung. Der sogenannte Vorhabenträger ist hier die BVG.

Die Zeitplanung ist hier jedoch deutlich unkonkreter. Im Laufe des Jahres 2022 sollen die Planfeststellungsunterlagen eingereicht werden. Wann genau dies passieren soll, wurde vom Senat nicht mitgeteilt.

Bevor die Unterlagen eingereicht werden, soll es eine offizielle Bürgerveranstaltung geben. Danach beginnt das Planfeststellungsverfahren. Je nach Dauer des Verfahrens kann mit einem Baubeginn ca. 2,5 Jahre nach Einreichung gerechnet werden. Das würde bedeuten, dass mit dem frühesten Baubeginn der neuen Straßenbahn auf der Hönower Straße realistisch erst im Jahr 2025 gerechnet werden kann. Dann soll der Straßenbau in der Straße „An der Schule“ bereits abgeschlossen sein. Ich habe beide Planungen hier in einem Zeitstrahl für Sie gegenübergestellt.

Ein weiterer Kritikpunkt ist aus unserer Sicht der drohende Schleichverkehr durch die Nebenstraßen. In der letzten Anwohnerversammlung in der Kiekemalschule wurden 2019 Planungen dargestellt, die u.a. den Neubau von insgesamt 5 bis 7 Ampeln auf der Strecke zwischen Rahnsdorfer Straße und Hönower Straße vorsehen. Im Berufsverkehr wird das zu großem Rückstau führen, was dann wiederum zum Abbiegen in die Wohngebiete verleitet. Es gibt keine Überlegungen des Senats, wie er den Schleichverkehr unterbinden will. Schlimmer noch: Er sieht nicht mal den Bedarf, darüber nachzudenken. Stattdessen wollen die Verantwortlichen makroskopische und mikroskopische Verkehrsuntersuchungen erstellen und den Verkehr dann mit Beschilderungen, Markierungen und Ampeln regeln.

Für die Anwohner des Musikerviertels, der Straße „Am Kornfeld“, der Neuenhagener Straße und im Wilhelmsmühlenweg ist das ein Schlag ins Gesicht. Und wenn ich zusätzlich an die jahrzehntelange Ampelplanung an der Kreuzung Hultschiner Damm / Rahnsdorfer Straße oder die angebliche Grünen Welle auf der B1/B5 denke, fehlt mir für diese chaotische Planung jegliches Verständnis.

Gemeinsam mit Mario Czaja werde ich versuchen, den Senat zumindest bei der Verkehrsregelung so gut wie möglich mit Argumenten zu einem Umdenken zu bewegen. Wie man sehen kann, ist es absolut unglücklich, wenn die Verkehrspolitik für den Stadtrand aus dem Elfenbeinturm in der Innenstadt gemacht wird. Auch der Zeit-Maßnahmen-Plan lässt keine Stringenz erkennen. Individualverkehr und Straßenbahn können aus meiner Sicht nicht getrennt voneinander geplant werden, sondern sollten in Einklang erfolgen. Für das Frühjahr 2022 plane ich ein Abstimmungsgespräch mit der Verkehrsstadträtin des Bezirksamtes und Vertretern von SenUVMK, um diese Punkte ausführlich zu besprechen.

Ich werde Sie sofort informieren, sobald ich weitere Details und Entwicklungen für Sie habe.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner,

seit diesem Jahr ist die Pilgramer Straße zwischen der B1 und der der „Straße 48“ ausgebaut worden. Neben einer neuen Asphaltdecke wurde ein verbreiterter Radweg angelegt.

Mich erreichen zahlreiche Hinweise und Beschwerden von Anwohnern, Eltern der Kita „Theo und Dora“, der Kitaleitung und auch Radfahrern, dass die Pilgramer Straße nun eine „Rennstrecke“ geworden ist.

Die Kita „Theo und Dora“ direkt an der Pilgramer Straße

Offiziell gelten auf diesem Abschnitt „Tempo 50“, doch die Realität sieht anders aus. Mir wurde sogar berichtet, dass der Radweg genutzt wird, um Fahrzeuge auf der rechten Seite zu überholen und dabei keine Rücksicht auf den Verkehr oder Radfahrer genommen wird.

Die Kitaeltern berichten mir mit Sorge von den schnellen Fahrzeugen und ich kann diese mehr als nachvollziehen.

Ich habe mich deshalb an den Berliner Senat gewandt und um Auskunft gebeten. Mir wurde mitgeteilt, dass die Beschwerden von den Anwohnern, der Politik und den Eltern bekannt sei und aktuell ein Antrag bei der Senatsverwaltung für Verkehr zur Temporeduzierung auf 30 km/h zur Entscheidung vorliegt.

Seite 1 der schriftlichen Anfrage

Ebenso hat die Polizei auf Betreiben meines Kollegen Mario Czajas, Kontrollen durchgeführt und auch einen Blitzeranhänger aufgestellt.

Seite 2 der schriftlichen Anfrage

Die Pilgramer Straße darf und nicht als „Rennstrecke“ enden. Deshalb habe ich mich noch einmal direkt an die zuständigen Staatssekretäre der Senatsverwaltung für Inneres und der neuen Senatsverwaltung für Verkehr gewandt und darum gebeten, dass dieser Antrag umgesetzt wird.

Schon im Sommer habe ich Bezirksverordnete einen Antrag auf „Tempo 30“ gestellt und dieser wurde mit Unterstützung der zuständigen Stadträtin und der Mehrheit der BVV angenommen.

Unser BVV-Antrag zu „Tempo 30“

Es geht hier darum, dass die Anwohner und Kitaeltern ebenso deren Kinder keine Angst haben müssen, dass es zu potenziell lebensgefährlichen Unfällen kommt.

Gerade mit dem Bau des neuen Spielplatzes an den Theodorgärten wird eine noch höhere Fußgängeranzahl entlang der Straße erwartet.

Ich werde mich auch deshalb dafür einsetzen, dass die „Tempo 30“ Beschilderung zeitnah umgesetzt werden muss und sehe hier die zuständige Senatsverwaltung in der Aufgabe, schnellstmöglich eine positive Entscheidung zu treffen.

Sobald ich weitere Informationen für Sie habe, werde ich Sie sofort informieren.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsche

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf

Sehr geehrte Anwohner, liebe Leser,

ich möchte Sie auf diesem Wege über die aktuellen Planungen zur Errichtung einer neuen Mittelinsel auf der Kaulsdorfer Straße / Deutschhofer Allee informieren.

Seit Jahren kämpfen wir für die Errichtung von Fußgängerüberwegen entlang der Kaulsdorfer Straße, um Gefahrenstellen zu entschärfen.

Viele Anwohner haben sich direkt an mich gewandt und mich gebeten, gerade die Kreuzung Kaulsdorfer Straße / Deutschhofer Allee mit einem Fußgängerüberweg verkehrssicher zu gestalten. Viele Anwohner, die den Bus nutzen, müssen an dieser Stelle unübersichtlichen Stelle die Straße überqueren.

Ich freue mich, Ihnen nun mitteilen zu können, dass es zeitnah zu der Errichtung einer Mittelinsel an dieser Stelle kommt. Wie mir der Senat auf meine schriftliche Anfrage berichtet hat, sind die Planungen abgeschlossen und eine Ausschreibung wird aktuell vorbereitet.

Die Finanzierung der Baumaßnahme ist ebenfalls gesichert und nachdem die Ausschreibung durchgeführt wurde, ist mit einem zeitnahen Baubeginn 2022 zu rechnen.

Positiv ist, dass der Senat sich unserer jahrelangen Einschätzung anschließt, dass an dieser Stelle ein erhöhter Bedarf in Bezug auf die Verkehrssicherheit besteht. Deshalb wird die Maßnahme auch priorisiert umgesetzt.

Meiner Meinung nach, ist die Errichtung der Mittelinsel nur ein erster Schritt zu einer dauerhaften Sicherheit an der Kreuzung und ich werde mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass die einzig dauerhafte Lösung ein Fußgängerüberweg sein muss.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf / Mahlsdorf

Mich haben in den vergangenen Monaten einige Anwohnerhinweise aus der Straße „Am Niederfeld“ bezüglich des Verkehres erreicht.

So wurde mir mitgeteilt, dass Fahrradfahrer häufig fahrlässig überholt wurden und dabei fast Unfälle mit dem Gegenverkehr entstanden sind.

Ich freue mich nun Ihnen mitteilen zu können, dass nach Rücksprache mit der für das Straßenamt zuständigen Stadträtin Nadja Zivkovic, Leitlinien entlang der Straße „Am Niederfeld“ und der „Elsenstraße“ angebracht wurden. Damit ist es Verkehrsteilnehmern untersagt, bei Gefährdung des Verkehrs zu überholen.

Mir wurde erklärt, dass dies zur Sicherheit entlang der Strecke führt, da die Verkehrsteilnehmer nun die Straßenbreite besser einschätzen können und damit weniger riskante Überholmanöver durchführen.

Ich bin zuversichtlich, dass dies in Verbindung mit der Tonnagebegrenzung und dem Tempolimit zu einer Verbesserung der Situation entlang der Straße führen wird.

Dennoch halte ich an meiner Mindestforderung für einen Zebrastreifen zum queren der Straße „Am Niederfeld“ fest, um so möglichen Fußgängern aber insbesondere unseren Schulkindern einen sicheren Weg zur Haltestelle zu ermöglichen.

Unsere BVV-Mannschaft wird mit meiner Unterstützung auch in der kommenden Legislatur weiter darauf hinwirken, langfristig einen Kreisverkehr an dieser Kreuzung zu installieren.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf / Mahlsdorf