Es sind wahrlich gute Nachrichten, die die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin für unseren Bezirk verkündete: Genau wie bei den Hausärzten soll es auch bei Kinder- und Jugendärzten keinen berlinweiten einheitlichen Planungsbereich mehr geben.

Um der Ungleichverteilung an Kindermedizinern in der Stadt zu begegnen, soll Berlin stattdessen künftig in die drei Planungsbereiche Lichtenberg/Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick, Spandau/Reinickendorf sowie einen Gesamtbereich für die restlichen sieben Bezirke untergliedert werden.

Damit stehen in Marzahn-Hellersdorf und dem Nachbarbezirk Lichtenberg acht zusätzliche Niederlassungen für Kinder- und Jugendärzte zur Verfügung. Diese sollen zu Anfang 2024 ausgeschrieben werden.

Als Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf begrüße ich diese Maßnahme sehr, da sie bereits bei der hausärztlichen Versorgung Früchte getragen hat. Hier konnte nach langen Jahren die Abwärtsspirale vor allem in den östlichen Stadtbezirken gestoppt werden.

Zudem hat die Kassenärztliche Vereinigung im vergangenen Jahr damit begonnen, am östlichen Stadtrand KV-eigene Praxen, in denen Haus- oder Fachärzte im Angestelltenverhältnis arbeiten, einzurichten. Die erste dieser Praxen für unseren Bezirk können Patientinnen und Patienten ab 16. Oktober 2023 im Forum Kienberg aufsuchen. Auch dieses Praxismodell wird bei der Haus- und fachärztlichen Versorgung für weitere Entlastungen sorgen.

Es bleibt aber noch viel zu tun, da ein erheblicher Teil der niedergelassenen Haus- und Kinderärzte aus Marzahn-Hellersdorf in absehbarer Zeit in den Ruhestand gehen wird. Daher setze ich mich gemeinsam mit meinen Kiezmacher-Kollegen im Land und Bezirk weiterhin für nachhaltige Konzepte bei der ärztlichen Versorgung ein.

Auf dem rund 14.000 Quadratmeter großen Grundstück im Münsterberger Weg 91–95  errichtet die BUWOG ein Quartier mit 18 Reihen- und Doppelhäusern sowie sieben Mehrfamilienhäusern. Das Bauvorhaben war in Kaulsdorf lange umstritten. Wir hätten es besser gefunden, einen Bebauungsplan aufzustellen, um dieses Areal besser in die umliegende Bebauung einzuordnen. Die frühere Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (und gleichzeitig damalige Stadträtin für Stadtentwicklung) hat aber die Baugenehmigung nach § 34 Baugesetzbuch erteilt. Das bedeutet, der Bezirk kann bei der Bebauung sehr viel weniger Einfluss ausüben, als dies mit einem festgesetzten Bebauungsplan möglich gewesen wäre. Hier ist es nun möglich, dass die BUWOG als Bauherrin ihr Bauvorhaben umsetzen kann, wenn es sich gut in die Nachbarschaft, der sogenannten „näheren Umgebung“, einfügt.

Somit hat die BUWOG jetzt die Möglichkeit, 166 Mietwohnungen und einen großen Spielplatz zu errichten. Am 19.09.2023 war Bundesbauministerin Geywitz in Kaulsdorf, um sich das Bauvorhaben anzuschauen. Es ist das größte Holzbau-Projekt aus einer Hand, das bislang in Deutschland gebaut wird. Zugleich waren auch der Vorstandsvorsitzende der VONOVIA – für die die BUWOG das Vorhaben errichtet – und viele Mitarbeiter der beauftragten Firmen anwesend.

Wir haben die Gelegenheit genutzt, um den Verantwortlichen bei diesem Termin die besonderen Interessen der Anwohner noch einmal näherzubringen. Der verantwortliche Hauptbauleiter, der selbst im Bezirk wohnt, hat viele dieser Dinge aufgenommen und auch in der Vergangenheit schon viele Themen mit den Anwohnern besprochen. Wollen wir hoffen, dass sich dieses Wohnbauprojekt gut in die Nachbarschaft einfügt. Sollten Sie Fragen haben, oder sollten sich Probleme im Zuge dieser Baumaßnahme ergeben, wenden Sie sich gerne wie gewohnt vertrauensvoll an uns. Wir werden uns gerne in Ihrem Sinne darum kümmern.

Liebe Anwohner, liebe Nachbarn, liebe Leser,

am 12.09.2023 durfte ich mit unserer Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Frau Nadja Zivkovic, feierlich den neuen Spielplatz in den Theodorgärten eröffnen.

Wir freuen uns sehr darüber, dass Sie so zahlreich zur Eröffnung erschienen sind und bedanken uns herzlich für Ihr Interesse & Ihre Unterstützung zu diesem seit 2021 geplanten Projekts. Der verabredete Zaun mit Tor und weitere Begrünung, werden durch das Bezirksamt bis Ende Oktober noch nachträglich errichtet.

Vor allem die ganz kleinen Besucher haben sich über eine weitere Spielmöglichkeit im Wohnumfeld gefreut und werden zukünftig mit ihren Freunden & Familien den neuen Spielplatz mit Spaß und Lachen füllen.

Herzliche Grüße
Ihre Katharina Günther-Wünsch

Am vergangenen Freitag hat die Ampelkoalition mehrheitlich ihrem hochumstrittenen Heizungsgesetz im Deutschen Bundestag zugestimmt. Die CDU/CSU hat bei dieser namentlichen Abstimmung mit einem klaren NEIN! ein deutliches Zeichen gegen dieses Vorhaben gesetzt.

Wir haben für Marzahn-Hellersdorf in den vergangenen Wochen und Monaten einen erheblichen Unmut bei Wohneigentümern und Mietern wahrgenommen, wenn es um die Pläne aus Habecks Energieministerium zum Austausch von Öl- und Gasheizungen geht. Im Rahmen von zwei sehr gut besuchten Informationsveranstaltungen in Kaulsdorf und Mahlsdorf habe ich gemeinsam mit Mario Czaja erklärt, dass die CDU/CSU diesem Gesetzesentwurf zur Novelle des Gebäudeenergiegesetztes in der finalen Abstimmung im Parlament nicht zustimmen wird. Aus guten Gründen:

  • Für viele Bürgerinnen und Bürger werden die Konsequenzen des Heizungsgesetzes schlicht unbezahlbar. Eine echte Förderrichtlinie, wie von uns gefordert, hat die Bundesregierung bisher nur in allgemeinen Eckpunkten ohne Präzisierung vorgelegt. Die daraus resultierende finanzielle Unsicherheit zerstört das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Verlässlichkeit und Planbarkeit der Auswirkungen weitreichender staatlicher Entscheidungen.
  • Auch die von der Ampel angekündigte Verzahnung mit einem Gesetz zur kommunalen Wärmeplanung wird nicht stattfinden. Das heißt: Bevor überhaupt feststeht, wie die Wärmeversorgung in der jeweiligen Kommune künftig ausgestaltet werden kann, macht die Bundesregierung bereits jetzt staatliche Vorgaben zur individuellen Anschaffung von neuen Heizungsanlagen. Schwer wiegt, dass die Regierung weder den Erfüllungsaufwand für die Bürgerinnen und Bürger noch die Höhe etwaiger Treibhausgaseinsparungen beziffern kann.

Im Eilverfahren hatte das Bundesverfassungsgericht am 5. Juli 2023 verhindert, dass das Heizungsgesetz schon vor der Sommerpause im Deutschen Bundestag zur Abstimmung gestellt werden konnte. Die Ampel hat daraus nichts gelernt: Der Gesetzentwurf stand am vergangenen Freitag in unveränderter Fassung zur Abstimmung. Eine inhaltliche Befassung der zuständigen Fachausschüsse hat die Ampel abgelehnt. Eine seriöse parlamentarische Beratung dieses weitreichenden Gesetzes ist somit weiterhin nicht möglich gewesen. Damit missachtet die Ampel die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts und die Rechte der Abgeordneten.

Wir wollen bis 2045 die Treibhausgasneutralität erreichen. Dafür ist selbstverständlich auch klimafreundliches Heizen im Rahmen einer versorgungssicheren, nachhaltigen und sozialen Wärmewende erforderlich. Aber das Chaos der Ampel schadet der Akzeptanz für den Klimaschutz. Die Wärmewende muss für die Menschen und Unternehmen leistbar sein. Eine Regelung mit der Brechstange gegen die Bevölkerung wird nicht funktionieren. Es braucht echte Technologieoffenheit, die Potentiale aller klimafreundlicher Heizlösungen sollten genutzt werden und Städte und Gemeinden für eine kommunale Wärmeplanung eingebunden werden. Gleichzeitig gibt es keine verlässliche Förderung. Entsprechende Programme wurden im letzten Jahr durch die Ampel mehrfach gestoppt, geändert und gekürzt. Erforderlich wäre aber Planungssicherheit für Mieter, Eigentümer und Unternehmen.

Es wäre richtig gewesen, die Umstellung der privaten Haushalte auf klimaschonende Heizungen so zu belassen, wie dies von der vorhergehenden, unionsgeführten Bundesregierung beschlossen worden war: Mit einer angemessenen Förderung der privaten Haushalte und festem Vertrauen in die Wirkungsmechanismen der Bepreisung von CO2–Emissionen. Mit einer CO2-Bepreisung werden die Kosten für Öl und Gas sukzessive teurer, und der Einbau alternativer, CO2–freier Heizungen wird für die privaten Haushalte wirtschaftlich immer attraktiver. Der Staat würde den Eigentümern damit auch die Freiheit einräumen, für welche Technologie sie sich entscheiden, und Raum lassen für neueste technologische Entwicklungen.

Für uns ist klar: Wenn wir im Jahr 2025 wieder in Regierungsverantwortung kommen, werden wir diese Regelungen zurücknehmen und für eine Wärmewende sorgen, die auf Anreize, Technologieoffenheit und marktwirtschaftliche Instrumente setzt. Nur so, gemeinsam mit den Menschen, wird es gelingen, bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen.

Familienfest-Spaß pur!

Bühnenprogramm mit den Olbojenis, Clown Natscha, Kinder-Tanzvorführungen (Tanzschule Dance of Life und PSV Olympia Berlin), Kofferradio und Clown Denny. Dazu zahlreiche Stände und Mitmach-Angebote, z.B. Kinderschminken, Basteln, Tombola, Hindernisparcours von Jump3000 und die Überreichung des MyTheo-Preises.

DETAILS
VERANSTALTUNGSORT
  • Veranstaltungsort: Durlacher Platz
  • Adresse: Durlacher Straße, 12623 Berlin

Liebe Mahlsdorfer, liebe Leser,

mit der öffentlichen Auslegung der Unterlagen hat nun offiziell das Genehmigungsverfahren für die neue Straße „An der Schule“ begonnen.
Es geht um den Bereich zwischen Gutspark Mahlsdorf und Ortskern Mahlsdorf. Die diversen Unterlagen können Sie bis zum 28.9. auch online einsehen

Ähnlich wie zahlreiche Anwohner sehen wir die gewählte Streckenvariante weiterhin kritisch. Der Straßenverkehr wäre günstiger durch die Hönower Straße geführt worden und die Tram wäre eine gute Ergänzung für den Schulweg zur neuen Oberschule gewesen.
Wir begleiten das Verfahren konstruktiv weiter und werden auf Lösungen für die aus unserer Sicht offenen Fragen drängen.

Die neue Verkehrssenatorin Dr. Manja Schreiner hat darüber hinaus zugesichert, eine gemeinsame Informationsveranstaltung für die Mahlsdorferinnen und Mahlsdorfer mit uns durchzuführen.

Sobald ein Termin feststeht, werden wir ihn bekannt geben.

Ihre Katharina Günther-Wünsch