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Liebe Anwohner, lieber Leser,

seit 2015 informieren wir in regelmäßigen Abständen über die Entwicklungen des Bauvorhabens auf dem Parler Feld. Eine der bis zuletzt strittigen Fragen schien zunächst gelöst zu sein. Es geht dabei um die Zuwegung zum Parler Feld, dass heißt wie die PKWs das Wohngebiet befahren können.

Nachdem sich Frau Pohle damals noch gegen unsere Forderung einer Erschließung des Parler Felds über den Hultschiner Damm ausgesprochen hatte, war Umdenken zu vernehmen. Mit einer Antwort des Senats auf eine aktuelle schriftliche Anfrage von Katharina Günther-Wünsch, die Sie auf der Rückseite finden, wurde mitgeteilt, dass Verkehrsstadträtin Juliane Witt (ebenfalls LINKE) nun unsere Forderung einer Zuwegung über den Hultschiner Damm befürwortet und daher mit einer solchen weitergeplant werden soll.

Im zuständigen Ausschuss wurde der Antrag der CDU-Fraktion, auf eine eigenständige Zuwegung hinzuwirken, von den Stimmen der Zählgemeinschaft (SPD, LINKE und Grüne) allerdings abgelehnt. Damit soll nun der Hauptverkehr zum neuen Gebiet über die Goldregenstraße verlaufen. Die Rosa-Valetti-Straße soll zum Hultschiner Damm für den Autoverkehr geschlossen werden und später nur noch für Fußgänger und Radfahrer passierbar sein.

Wie mir in meiner Anfrage bestätigt worden ist, wird die Goldregenstraße aber nicht saniert, da hierfür keine Gelder zur Verfügung stehen. Die Straße wird damit auf Dauer nicht nur vom Bauverkehr befahren werden, sondern auch von dem erhöhten Individualverkehr.

Eine separate Zuwegung auf das Parler Feld vom Hultschiner Damm ist sinnvoll um die bestehenden Straßen zu entlasten.

Die Zuwegung über die Goldregenstraße ist aus meiner Sicht und der vieler Anwohner sowie des VDGN ein Fehler. Die Fahrbahn der Goldregenstraße ist sanierungsbedürftig und zu schmal für die zu erwartende Verkehrsbelastung. Unsere Forderung bleibt weiterhin eine direkte Zuwegung über den Hultschiner Damm.

Außerdem werden wir uns im Bezirksparlament auch weiterhin dafür einsetzen, im Zuge des Bauvorhabens ein Bürgerhaus für Mahlsdorf mitzuplanen und auch vollständig zu finanzieren.

Unser Informationsflyer finden Sie hier.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf

Sehr geehrte Anwohner, Liebe Nachbarn,

unsere gemeinsame Debatte zum geplanten Bauvorhaben im Münsterberger Weg scheint erste Wirkungen zu zeigen.

Das Areal ist seit kurzem eingezäunt, Parkverbote um das Gelände sind angeordnet worden

In der Bezirksverordnetenversammlung am 20.01.22 brachte die CDU-Fraktion abermals einen Antrag für ein Verkehrsgutachten für das Bauvorhaben am Münsterberger Weg ein. Dabei sprach die zuständige Bezirksstadträtin Frau Witt (Die Linke) davon, dass Sie „ein B-Planverfahren beabsichtigt.“ Ebenso sagt Sie, dass ein B-Plan immer noch möglich sei. Es erfolgt aktuell eine Prüfung des Bauantrages.

Dies haben wir positiv aufgenommen und uns direkt an die anderen Fraktionen gewandt und um Unterstützung gebeten. Insbesondere die Grünen, die Tierschutzpartei und die FDP wollen wir von einem geordneten Bauverfahren und Bauablauf, sowie einem Baukörper, der sich in die Umgebung einfügt, überzeugen. Ebenso offen sind noch die zu klärenden Fragen zu den Abwasseranschlüssen, dem nicht erstellten Verkehrsgutachten und die fehlenden Bürgerbeteiligung.

Auch Sie als Bürger sollten sich mit Nachdruck an die genannten politischen Interessensvertreter wenden. Nur mit einem überparteilichen und gemeinsamen politischen Interesse wird es noch möglich sein, das Bezirksamt von einem angepassten Bauplan mit entsprechendem Baukörper und einer mitgeplanten Infrastruktur zu überzeugen.

Ich werde entsprechend der Aussage von Frau Witt in der kommenden Bezirksparlamentssitzung einen erneuten Antrag für einen Bebauungsplan für das Gebiet am Münsterberger Weg stellen.

Ebenso drängen wir weiterhin auf einen Vorort-Termin gemeinsam mit der BUWOG und der Bezirksstadträtin Frau Witt, da wir Ihnen, als Anwohner die Möglichkeit geben wollen, einen direkten Dialog zu erhalten. Da die BUWOG auf unsere verschiedenen Kontaktaufnahmen seit Dezember leider nicht ausreichend reagiert, haben wir Frau Witt als Verantwortliche um Unterstützung gebeten. Sobald der Termin steht, werden wir Sie an gegebener Stelle darüber informieren.

Ich habe Ihnen noch die beiden Nachfragen von mir an den Senat angefügt.

Kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen und Anregungen.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf