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Die Verkehrslösung Mahlsdorf ist das größte Infrastrukturprojekt für die dringend benötigte Verkehrsentlastung des Ortskerns Mahlsdorf. Sie ist aber auch zugleich eines der umstrittensten Vorhaben in unserem Kiez.

Vor einigen Jahren hat es einen Akteursbeirat auf Bestreben des Bezirksamts gegeben, der überparteilich und mit vielen Akteuren vor Ort zur Verkehrslösung Mahlsdorf Vorschläge unterbreitet hat. Diese Vorschläge sahen u.a. vor, dass die Straßenbahn an der neuen Oberschule und der PkW-Verkehr auf der Hönower Straße entlang geführt werden. Leider hat sich der frühere Senat über dieses Votum hinweggesetzt und eine eigene Planung begonnen. Der Beginn des neuen Planfeststellungsverfahrens steht noch aus.

Es ist daher jetzt die richtige Zeit noch einmal ganz grundhaft über die Planung der neuen Straßenbahnlinie und der neuen Straße zu sprechen.

Aus diesem Grund möchten wir Sie gerne gemeinsam mit der CDU-Fraktion von Marzahn-Hellersdorf, dem verkehrspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Johannes Kraft und dem Marzahn-Hellersdorfer Abgeordneten der SPD; Jan Lehman einladen und Ihnen den aktuellen Stand vorstellen
sowie Ihre Meinung dazu aufnehmen.

Die Veranstaltung findet am:

Donnerstag, den 23.11.2023 um 18 Uhr
in der Aula der ISS-Mahlsdorf, An der Schule 47, 12623 Berlin

statt.

Da wir davon ausgehen, dass großes Interesse an dieser Veranstaltung besteht, bitten wir Sie, sich bis zum 20.11.2023 unter post@kiezmacher-wuhletal.de oder 03056697454 anzumelden.

Liebe Mahlsdorfer, liebe Leser,

mit der öffentlichen Auslegung der Unterlagen hat nun offiziell das Genehmigungsverfahren für die neue Straße „An der Schule“ begonnen.
Es geht um den Bereich zwischen Gutspark Mahlsdorf und Ortskern Mahlsdorf. Die diversen Unterlagen können Sie bis zum 28.9. auch online einsehen

Ähnlich wie zahlreiche Anwohner sehen wir die gewählte Streckenvariante weiterhin kritisch. Der Straßenverkehr wäre günstiger durch die Hönower Straße geführt worden und die Tram wäre eine gute Ergänzung für den Schulweg zur neuen Oberschule gewesen.
Wir begleiten das Verfahren konstruktiv weiter und werden auf Lösungen für die aus unserer Sicht offenen Fragen drängen.

Die neue Verkehrssenatorin Dr. Manja Schreiner hat darüber hinaus zugesichert, eine gemeinsame Informationsveranstaltung für die Mahlsdorferinnen und Mahlsdorfer mit uns durchzuführen.

Sobald ein Termin feststeht, werden wir ihn bekannt geben.

Ihre Katharina Günther-Wünsch

Liebe Anwohner, lieber Leser,

im Sommer habe ich Sie über das geplante Feststellungsverfahren zur Verkehrslösung Mahlsdorf informiert. Dieses ist die Grundlage des Bauvorhabens und die letzte Chance für Sie als Anwohner, kritische Anmerkungen in die Planungen einfließen zu lassen.

Ich habe eine Anfrage an den Senat von Berlin gestellt, um den aktuellen Stand des Verfahrens zu erfahren. Es wurde mir geantwortet, dass die Unterlagen nicht vor dem 1. Quartal 2023 eingereicht werden. Dies liegt auch daran, dass noch Prüfhinweise und die Fertigstellung der finalen Gutachten abgewartet werden müssen.

Der Musterquerschnitt der Verkehrslösung Mahlsdorf Abschnitt „Straße An der Schule“

Mir ist es besonders wichtig, dass gerade die Anwohner, die vom Grunderwerb durch den Senat betroffen sind, zeitnah informiert werden und sich dort keine weiteren Probleme ergeben. Der Senat hat mir geantwortet, dass man mit diesen Anwohnern individuelle Gespräche führt und der Erwerbsumfang detailliert erklärt wird.

Die kompletten Pläne und alle geplanten Maßnahmen können bei der öffentlichen Auslegung eingesehen werden. Diese Auslegung soll rechtzeitig bekanntgegeben werden, so dass Anwohner innerhalb von sechs Wochen ihre Einwände einreichen können.

Der Abschluss des Planfeststellungsverfahrens erfolgt über den Planfeststellungsbeschluss, der gleichzeitig die Baugenehmigung für das Vorhaben darstellt. Das bedeutet, dass man zeitnah nach dem Planfeststellungsbeschluss mit der Aus- und Durchführung der Baumaßnahme starten wird.

Die schriftliche Anfrage finden Sie hier.

Für Rück- und Nachfragen stehe ich Ihnen im meinem Bürgerbüro in der Hönower Straße 67 zur Verfügung.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf

Liebe Anwohner, liebe Leser,

die Verkehrslösung in Mahlsdorf ist ein Thema, das mein Kollege Mario Czaja, die CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung und auch ich seit Jahren begleiten. Dabei sehen wir die aktuellen Planungen für die Straßen- und Tramführung durchaus kritisch.

Zeitnah soll das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. Auch wenn die Bauarbeiten nicht vor 2024 starten, möchte ich Ihnen die Planungen des Senates im Voraus vorstellen.

In Höhe des Gründerzeit Museums in Mahlsdorf soll eine neue Straßenverbindung durch eine Verlegung der Straße Richtung Gewerbegelände erfolgen. Diese soll über die Kreuzung „B1 / An der Schule“, entlang des Edeka, der ISS Schule in Mahlsdorf und abschließend an der „Pestalozzistraße“ vorbei am Stadtteilzentrum verlaufen. Die Straße „An der Schule“ wird zweispurig ausgebaut, und erhält einen Geh- und Radweg. Auf der Rückseite finden Sie dazu Planskizzen.

Neue Ampeln sind für die Kreuzungen:

• Hönower Straße / Pestalozzistraße
• An der Schule / Alt-Mahlsdorf
• An der Schule / Hultschiner Damm geplant.

Die „Hönower Straße“ hingegen soll nach Fertigstellung der Maßnahme vorrangig dem ÖPNV, dem Fuß- und Radverkehr und auch dem Erschließungsverkehr dienen.

Ich sehe die Planungen des Ausbaus der Straße vor der Schule und entlang des Musikerviertels nach wie vor sehr kritisch. Wir halten weiterhin an unserer Forderung zu Änderung der Planungen fest. Die Bahnführung sollte entlang der Straße „An der Schule“ verlegt und die „Hönower Straße“ für den Pkw-Verkehr ausgebaut werden. Kritisch sehen wir, inwieweit der Ausbau der schmalen „Pestalozzistraße“ die bestehenden P+R Parkplätze reduziert und die Pendler in die anderen Straßen verdrängt. Ebenso, ob hierzu noch Grundstücksankäufe durch den Bezirk und das Land erfolgen müssen und ob PKW und LKW durch die neue Ampel an der „Pestalozzistraße“ möglicherweise entlang der Friedrich-Schiller-Grundschule umfahren werden.

Gerade der Ausweichverkehr, der auch den „Wilhelmsmühlenweg“ treffen wird, ist bisher für uns noch nicht ausreichend betrachtet worden.
Deshalb habe ich mich mit weiteren Fragen an den Senat gewandt und werden Sie zeitnah über die Antworten informieren.

Die Ankündigung zum Planfeststellungsverfahren finden Sie hier.

Die Planskizzen für die Straße „An der Schule“ finden Sie hier.

Den Verlauf der Verkehrslösung Mahlsdorf finden Sie hier.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf

Liebe Anwohner, Liebe Bürger,

ich möchte Sie an dieser Stelle ein Update für die Verkehrslösung Mahlsdorf mitteilen. Dazu habe ich mich mit einer schriftlichen Anfrage an den Senat gewandt.

Die Senatsverkehrsverwaltung (Neu: SenUMVK) teilte mir in dieser Antwort mit, dass die sogenannte Entwurfsplanung für den Straßenbau in der Straße „An der Schule“ inzwischen abgeschlossen wurde und derzeit die Genehmigungsplanung bearbeitet wird. Der erforderliche Antrag auf Planfeststellung soll Anfang 2022 gestellt werden. Der Senat geht davon aus, dass das Planfeststellungsverfahren 2 Jahre dauern wird und ein Baubeginn damit voraussichtlich im Jahr 2024 erfolgen wird. Dies allerdings nur, wenn der dann erlassene Planfeststellungsbeschluss nicht beklagt wird. Sollte alles planmäßig laufen, würde die Durchbindung der Straße An der Schule über die Pestalozzistraße bis zur Hönower Straße ca. 2 Jahre dauern. Das heißt, voraussichtlich im Jahr 2026 wäre die neue Straßenverbindung zwischen Ortskern Mahlsdorf und B1/B5 fertig.

Die Zeitschiene für die Verkehrslösung Mahlsdorf

Die Entwurfsplanung der neuen zweigleisigen Straßenbahnführung über die Hönower Straße ist ebenfalls in Bearbeitung. Der sogenannte Vorhabenträger ist hier die BVG.

Die Zeitplanung ist hier jedoch deutlich unkonkreter. Im Laufe des Jahres 2022 sollen die Planfeststellungsunterlagen eingereicht werden. Wann genau dies passieren soll, wurde vom Senat nicht mitgeteilt.

Bevor die Unterlagen eingereicht werden, soll es eine offizielle Bürgerveranstaltung geben. Danach beginnt das Planfeststellungsverfahren. Je nach Dauer des Verfahrens kann mit einem Baubeginn ca. 2,5 Jahre nach Einreichung gerechnet werden. Das würde bedeuten, dass mit dem frühesten Baubeginn der neuen Straßenbahn auf der Hönower Straße realistisch erst im Jahr 2025 gerechnet werden kann. Dann soll der Straßenbau in der Straße „An der Schule“ bereits abgeschlossen sein. Ich habe beide Planungen hier in einem Zeitstrahl für Sie gegenübergestellt.

Ein weiterer Kritikpunkt ist aus unserer Sicht der drohende Schleichverkehr durch die Nebenstraßen. In der letzten Anwohnerversammlung in der Kiekemalschule wurden 2019 Planungen dargestellt, die u.a. den Neubau von insgesamt 5 bis 7 Ampeln auf der Strecke zwischen Rahnsdorfer Straße und Hönower Straße vorsehen. Im Berufsverkehr wird das zu großem Rückstau führen, was dann wiederum zum Abbiegen in die Wohngebiete verleitet. Es gibt keine Überlegungen des Senats, wie er den Schleichverkehr unterbinden will. Schlimmer noch: Er sieht nicht mal den Bedarf, darüber nachzudenken. Stattdessen wollen die Verantwortlichen makroskopische und mikroskopische Verkehrsuntersuchungen erstellen und den Verkehr dann mit Beschilderungen, Markierungen und Ampeln regeln.

Für die Anwohner des Musikerviertels, der Straße „Am Kornfeld“, der Neuenhagener Straße und im Wilhelmsmühlenweg ist das ein Schlag ins Gesicht. Und wenn ich zusätzlich an die jahrzehntelange Ampelplanung an der Kreuzung Hultschiner Damm / Rahnsdorfer Straße oder die angebliche Grünen Welle auf der B1/B5 denke, fehlt mir für diese chaotische Planung jegliches Verständnis.

Gemeinsam mit Mario Czaja werde ich versuchen, den Senat zumindest bei der Verkehrsregelung so gut wie möglich mit Argumenten zu einem Umdenken zu bewegen. Wie man sehen kann, ist es absolut unglücklich, wenn die Verkehrspolitik für den Stadtrand aus dem Elfenbeinturm in der Innenstadt gemacht wird. Auch der Zeit-Maßnahmen-Plan lässt keine Stringenz erkennen. Individualverkehr und Straßenbahn können aus meiner Sicht nicht getrennt voneinander geplant werden, sondern sollten in Einklang erfolgen. Für das Frühjahr 2022 plane ich ein Abstimmungsgespräch mit der Verkehrsstadträtin des Bezirksamtes und Vertretern von SenUVMK, um diese Punkte ausführlich zu besprechen.

Ich werde Sie sofort informieren, sobald ich weitere Details und Entwicklungen für Sie habe.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf

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