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Eigentlich hatten wir zuletzt gute Nachrichten: Der Ankauf des Grundstücks für die neue Feuerwache Mahlsdorf ist erfolgt, ein großer Schritt für unsere ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden.
Doch leider mussten wir nun erfahren, dass in der vergangenen Nacht in die aktuelle Feuerwache eingebrochen wurde.

Die Täter hatten es offenbar auf Werkzeuge abgesehen, scheiterten jedoch an den Sicherheitsvorkehrungen. Trotzdem entstand ein erheblicher Schaden, insbesondere am Tor der Wache.
Solche Vorfälle sind besonders bitter. Hier trifft Kriminalität diejenigen, die Tag und Nacht bereitstehen, um Leben zu retten und für die Sicherheit in unserem Bezirk zu sorgen. Die ehrenamtlichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf leisten einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gemeinschaft und verdienen dafür Respekt, Anerkennung und Unterstützung.
Als Kiezmacherin und Abgeordnete für Mahlsdorf stehe ich in engem Austausch mit der Wehrleitung und den Akteuren vor Ort. Wir werden uns gemeinsam dafür einsetzen, dass die Feuerwehr die notwendige Unterstützung erhält.
Die Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf steht für Engagement, Mut und Zusammenhalt. Werte, die wir als Bezirk nicht nur schätzen, sondern auch schützen müssen.

Der Neubau der Wache für die Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf rückt ein großes Stück näher: Der Ankauf des Grundstücks an der Straße An der Schule / Landsberger Straße 4/6/8 ist erfolgt. Damit ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zu unserer neuen XL-Feuerwache in Marzahn-Hellersdorf getan. Die derzeitige Wache in der Donizettistraße ist deutlich zu klein und entspricht bei weitem nicht mehr den Anforderungen an eine leistungsfähige Feuerwehr. Auch für die Jugendfeuerwehr ist eine neue moderne Feuerwache mit Flächen zum Üben dringend notwendig.
„Als Kiezmacher arbeiten wir daher seit Jahren auf allen Ebenen daran, für die Ehrenamtlichen in Mahlsdorf moderne und sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Gemeinsam ist es uns im Abgeordnetenhaus gelungen, die Gelder für den Grundstücksankauf zu sichern“, so Abgeordnete für Mahlsdorf und Kaulsdorf Katharina Günther-Wünsch (CDU).

„Wir haben uns im Bezirk und im Senat gemeinsam für unsere Freiwillige Feuerwehr eingesetzt. Das Engagement der Kameraden und der Jugendfeuerwehr verdienen unsere Wertschätzung und verlässliche Unterstützung“, betonte der Abgeordnete für Kaulsdorf-Nord und Hellersdorf Süd Alexander J. Hermann (CDU)

„Nach über sieben Jahren intensiven Kaufverhandlungen und Planungen ist es uns endlich gelungen, für die Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf das passende Grundstück für den dringend benötigten Neubau zu erwerben. Damit haben wir einen Durchbruch erzielt“, sagte Innensenatorin Iris Spranger (SPD).
Mit dem heutigen Vertragsschluss zwischen dem Land Berlin und der privaten Eigentümergesellschaft ist der Ankauf des Grundstücks erfolgt. Damit können nun endlich die Planungen für die neue Feuerwache beginnen. Das Gelände bietet Raum für eine Wache mit fünf Stellplätzen und stellt einen deutlichen Fortschritt für die Einsatzbereitschaft im Berliner Osten dar.

„Wir sind allen Beteiligten sehr dankbar, dass hier ein tragfähiger Kompromiss zwischen vielen unterschiedlichen Positionen erarbeitet wurde. Dieser Kauf gibt uns die Zukunftsperspektive, die wir für die Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf dringend benötigten“, erklärt die Wehrleitung (Gabriel Hutfilz und Kai Klötzer) auf Nachfrage.
Die Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf leistet seit Jahrzehnten unverzichtbare Arbeit für die Sicherheit der Menschen in Kaulsdorf und Mahlsdorf. Die ehrenamtlichen Kameraden rücken zu Bränden, Verkehrsunfällen sowie medizinischen Notfällen aus und sind auch in der Nachwuchsarbeit vorbildlich engagiert. Dass sie endlich ein funktionales und zukunftsfestes Gebäude bekommen, ist längst überfällig und ein wichtiger Ausdruck unserer Wertschätzung gegenüber diesem starken Engagement.
Jetzt gilt es, keine Zeit zu verlieren und zügig die Planungen für den Neubau zu starten. Die notwendigen finanziellen Mittel für die Planung stehen ebenfalls schon im Landeshaushalt bereit. Im nächsten Schritt müssen dann auch die weiteren finanziellen Mittel für den Neubau im Landeshaushalt bereitgestellt werden.

Dafür setzen wir uns als Kiezmacher ein.

Im Juni 2022 ging der Mahlsdorfer Feuerwehrchef Peter Scholz nach 18 Dienstjahren in den verdienten Ruhestand. Am 20. September 2022 wurden zwei Nachfolger für das Amt des Wehrleiter und seines Stellvertreters gewählt.

Mit Gabriel und Kai wurden zwei junge, motivierte Nachwuchsführungskräfte als Wehrleitung bestimmt. Wer gelegentlich auf den zahlreichen Infoveranstaltungen, Kiezfesten oder an der Wache vorbeiläuft, wird die beiden sicherlich schon kennen. Jung, freundlich, engagiert… die Gespräche mit den Kameradinnen und Kameraden sind immer wieder sehr gut. Ich wünsche den beiden viel Erfolg und eine glückliche Hand bei allen kommenden Aufgaben. Zusätzlich freue ich mich mit Peter Scholz über seinen Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand. Er hinterlässt tiefe Fußspuren aber auch eine intakte Truppe. Die Mahlsdorfer wissen, was sie an ihren Männern und Frauen in der kleinen Feuerwache der Donizettistraße haben. 

Unsere Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf ist für die Menschen hier im Kiez der sichere Anker und Ansprechpartner in der Not. Obwohl der Berliner Senat sie offenbar völlig aus den Augen verloren hat und wir seit vielen Jahren mit den Kameradinnen und Kameraden für eine dringend benötigte neue Feuerwache streiten, geschieht hier nichts. Und trotzdem sind die Freiwilligen im Ehrenamt in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen mit vollem Engagement da und haben für jeden ein Lächeln auf den Lippen. Ich wünsche Peter Scholz einen von Freude erfüllten Übergang in den verdienten Ruhestand und freue mich auf die gemeinsame weitere Zusammenarbeit. Wir werden auch weiter mit euch zusammen für die neue Feuerwache in der „Straße an der Schule“ kämpfen.

Liebe Anwohner, liebe Leser,

Gestern habe ich gemeinsam mit meinem Kollegen und direktem Abgeordneten, Alexander J. Herrmann und unserem Fraktionsvorsitzenden der CDU-Fraktion, Kai Wegner die Freiwillige Feuerwehr in Mahlsdorf besucht.

Gemeinsam mit Vertretern der Berliner Feuerwehr, dem ehemaligen Wehrleiter und dem Vorsitzenden des Fördervereins haben wir intensiv über den dringenden Bedarf einer neuen Wache hier in Mahlsdorf gesprochen.

Gemeinsam mit Kai Wegner, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion in Berlin und dem Abgeordneten für Kaulsdorf-Nord, Alexander J. Herrmann habe ich die FF Mahlsdorf besucht

Mahlsdorf wächst und hat viele mögliche Gefahrenszenen, die eine hochmoderne Wache dringend notwendig machen. Über das geeignete Grundstück an der Straße an der Schule wird seit Jahren zwischen Senat, Bezirk und Eigentümer verhandelt. Um dieses Ping-Pong-Spiel endlich zu beenden, fordere ich die Senatorin auf, gemeinsam mit den Akteuren aus Land, Bezirk, Feuerwehr und den Kameraden an einen Tisch zu setzen und einen Masterplan vorzulegen.

Wir wollen eine gemeinsame Lösung finden und sind hierzu bereit, eine überparteiliche Lösung aktiv zu unterstützen. Das geplante Brachgrundstück, dass sich im Besitz der TLG befindet, muss vom Land aufgekauft werden. Hierbei muss man in Betracht ziehen, dass eine Bebauungsplananpassung vorgenommen wird, die auch Wohnungsbebauung im Gewerbegebiet ermöglicht. Diese Wohnungen können von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr ebenso genutzt werden und ermöglichen eine schnellere Einsatzzeit. Aktuell ist der Ausnahmezustand der Feuerwehr ein Dauer- und Normalzustand.

Kai Wegner hat hier eine umfassende Unterstützung durch die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus zugesichert. Gemeinsam mit meinem Kollegen Alexander J. Herrmann werde ich auch weiterhin die Gespräche vorantreiben und eine Umsetzung des Projektes fordern.

Es gibt einen parteiübergreifenden Konsens, dass die neue Wache gebaut werden muss, nun sind die politischen Akteure in der Pflicht, Lösungen zu präsentieren.

Die Wertschätzung des Ehrenamtes und der Kameraden, die für unsere Gesellschaft wertvolle Arbeit leisten, kann nur erfolgen, wenn wir zeitnahe Lösungen präsentieren.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf

Liebe Anwohner, Liebe Bürger,

Die Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf ist in einer Wache untergebracht, deren Zustand seit Jahren als kritisch anzusehen ist. Ich kämpfe deshalb gemeinsam mit den Ehrenamtlichen dafür, dass ein Neubau des Gebäudes erreicht wird. Deshalb möchte ich Ihnen ein Update über das Vorhaben mitteilen.

Der in jeglicher Hinsicht kritische Gebäudezustand der Feuerwache in der Donizettistraße ist absolut zu Recht schon seit Jahren ein überparteiliches Thema auf kommunaler und landespolitischer Ebene. Besonders bitter: Obwohl diese Zielstellung hier die Politik im Bezirk eint, wird dem Thema im Senat offenbar keinerlei Bedeutung eingeräumt.

Das aktuelle Wehrhaus der FF Mahlsdorf

Der Bezirk hat seine Hausaufgaben gemacht und das Grundstück in der Landsberger Straße planungsrechtlich gesichert. Auch aus Sicht der Feuerwehr ist die Lage des Grundstücks strategisch geeignet. Doch das vorhandene Grundstück ist nur dann ein echter Erfolg, wenn die Einigung mit der Eigentümerfirma TLG Immobilien GmbH über den Ankauf des Areals gelingt, eine Finanzierung des Grundstückserwerbs erfolgt und letztlich auch das Geld für den Bau der Wache gesichert wird.

Und selbst dann müsste immer noch der Bau an sich realisiert werden. Es bleibt also noch viel zu tun für den Senat. Die neue Innensenatorin Iris Spranger (SPD) kommt aus Marzahn-Hellersdorf und kennt das Problem sehr gut. Als Abgeordnete schrieb sie selbst in einer Schriftlichen Anfrage mit dem trefflichen Titel „Neubau der Wache Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf – Jetzt! „, dass die alte Wache „mehr als marode und viel zu klein ist“ (Zitat aus Frage 3).

Mario Czaja und ich weisen darauf seit vielen Jahren hin. Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute der Feuerwache Mahlsdorf können in dem derzeitigen Gebäude nur noch mit vielen Hindernissen ihre Arbeit leisten. Die Wache ist zu klein und akut sanierungsbedürftig. Es ist nicht allzu lange her, da musste die Wache wegen akuten Schimmelbefalls zeitweise komplett geschlossen werden. Da Frau Spranger aus der Finanz- und Baupolitik kommt, werden wir wachsam hinsehen, wie sehr sie sich mit ihrer Expertise um dringende Projekte wie dieses im Bezirk bemüht.

Aktueller Stand:

Planmäßig steht die neue Feuerwache Mahlsdorf auf Platz 8 der Prioritäten-Liste von Ersatzneubauvorhaben der Freiwilligen Feuerwehren. Zusätzlicher Wohnraum für die Ehrenamtlichen ist derzeit leider nicht geplant. Platz 1 bis 5 sind bereits in der Umsetzung. Die nächsten Wachen sind die FFW Wilhelmshagen (Platz 6) und die FFW Müggelheim (Platz 7).

Zuletzt wurde vom Senat mitgeteilt, dass die TLG sich nicht festlegen wolle, den benötigten Grundstücksteil für die Feuerwache aus dem Gesamtareal herauszulösen und diesen einzeln an das Land Berlin zu verkaufen. Stattdessen will man das Areal gesamtheitlich entwickeln.

Als Mahlsdorf Live bei der TLG anfragte, klang das ganz anders. Dort hieß es: „Die TLG ist für weiterführende Gespräche jederzeit offen, um Planungen weiter zu konkretisieren.

Ein Widerspruch, der viele Fragen aufwirft und für mich auch besorgniserregend ist. Es muss jetzt zügig wieder an den Verhandlungstisch getreten werden. Ich bin deshalb im guten Austausch mit den Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr und der zuständigen Bezirksstadträtin Juliane Witt (Linke). In einem gemeinsamen Gespräch mit der neuen Innensenatorin wollen Frau Witt und ich das weitere Vorgehen zur Lösung dieses Problems besprechen.

Ich sehe an dieser Stelle die neue Senatorin Frau Spranger in der Pflicht, dass Sie sich nicht an der bisherigen Einschätzung orientiert, die aus „bedauern“ (siehe Antwort drei) besteht und sich gemeinsam für eine schnelle Lösung stark macht.

Sobald ich weitere Details erfahren habe, werde ich Sie sofort informieren.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf