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Wohnquartier Mahlsdorf PORTA

Seit Längerem beschäftigt uns alle das Bauprojekt in Mahlsdorf, das für viele Diskussionen und einigen Ärger unter den Anwohnern gesorgt hat. Inzwischen ist es uns gelungen, mit den Verantwortlichen in einen guten Austausch zu treten.

Gleich mehrere Faktoren führten zu dem Unmut. Lange Zeit fehlte ein Baustellenschild. Zugleich lag das Grundstücks sehr abgeschieden. Es war nur über den kleinen Stichweg entlang der Firma Nordholz zu erreichen. Dadurch waren wenig Informationen öffentlich über das entstehende Wohnquartier verfügbar. Dies alles hat dazu beigetragen, dass sich in unserer Nachbarschaft die abwegigsten Gerüchte über die Nutzung der Häuser entwickelten und wir regelmäßig zu diesem Bauvorhaben angeschrieben wurden.

Wir freuen uns, Ihnen heute ausführlich alle Informationen zu dem Neubauvorhaben mitteilen zu können. Gleich vorneweg: Auf direkte Nachfrage erhielten wir die Auskunft, dass die Häuser ausschließlich für die Vermietung vorgesehen sind. Die Gerüchte, dass die Häuser für andere Zwecke, z. B. für die Unterbringung von Geflüchteten, genutzt werden sollen, entsprechen nicht der Wahrheit.

Das neue Wohnquartier „CityLife Mahlsdorf“ umfasst insgesamt 48 Neubauhäuser, darunter 10 Doppelhaushälften und 38 Reihenhäuser. Die Häuser zeichnen sich durch eine moderne und familienfreundliche Architektur aus. Alle Häuser verfügen über 5-Zimmer bei einer Wohnfläche von ca. 141 m² über drei Etagen.

Es werden unterschiedliche Grundrissvarianten angeboten. Von offenen Küchen bis zu individuellen Schlaf- und Hobbyraumlösungen. Ein ausgebauter Spitzboden bietet zusätzlichen Stauraum oder Wohnfläche. Jede Einheit verfügt über eine Terrasse, einen Garten und einen Pkw-Stellplatz. Alle Häuser entsprechen dem KfW-55-EE-Standard, was bedeutet, dass sie energieeffizient und nachhaltig gebaut sind.

Alle Details zu den Häusern und den Grundrissvarianten finden Sie in diesem Exposé.

Diese Information konnten Sie auch in unserem aktuellen Newsletter lesen.

Bild: Alles Mahlsdorf – Mario Hoppe und Gordon Thielsch GbR

 

Unsere Schulbauoffensive im Bezirk läuft weiter auf Hochtouren. Nachdem vor knapp sechs Jahren mit dem Bau der ersten Integrierten Sekundarschule in Mahlsdorf begonnen wurde, ist heute mit der Grundsteinlegung für die ISS an der Landsberger Straße/Bisamstraße ein weiterer wichtiger Schritt für die Verbesserung der Schulsituation in Mahlsdorf erfolgt.

Gemeinsam mit meinen Kiezmacher-Kollegen/innen Mario Czaja (Bundestagsabgeordneter Marzahn-Hellersdorf) und Olga Gauks (Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses) sowie unserem Schul- und Baustadtrat Stefan Bley durfte ich heute an der feierlichen Grundsteinlegung für die neue ISS an Landsberger Straße/Bisamstraße teilnehmen. Mit diesem Neubau, dieses Mal sogar mit einer zweigeschossigen Sporthalle mit begrüntem Dach, setzen wir die Entwicklung nach der ISS in Mahlsdorf und der im Bau befindlichen Elsenschule fort. Dieses Gebäude wird, wie die ISS Mahlsdorf, in modularer Holzbauweise erbaut werden, die eine zügige Fertigstellung sicherstellen soll. Sofern keine unvorhergesehenen Hindernisse auftreten, wird die neue ISS im 1. Halbjahr 2025 fertig sein, sodass mit dem Beginn des Schuljahres 2025/26 die ersten Schulklassen dort den Unterricht aufnehmen können.

Die neue ISS wird künftig 625 zusätzliche Schulplätze für unseren Bezirk bieten. Ebenso sind für die neue Schule insgesamt 66 Lehrerinnen und Lehrer vorgesehen. Die 25 Stammgruppen werden in 18 Teilungsräumen, 17 Fachräumen sowie je einem Mehrzweckraum, einer Mensa mit Küche und einer Bibliothek beste Rahmenbedingungen für das Lernen vorfinden.

Zunächst ist eine Nutzung als Gemeinschaftsschule mit zwei Primar- sowie vier Sekundarstufen vorgesehen. Damit werden zu Beginn 288 Grundschul- und 400 Oberstufenplätze zur Verfügung stehen. Später wird das neue Gebäude dann komplett als Integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe genutzt werden.

Ich habe Ihnen hier gerne schon einmal erste Eindrücke von der Baustelle und Impressionen der heutigen Veranstaltung zusammengestellt.

 

 

 






Auf dem rund 14.000 Quadratmeter großen Grundstück im Münsterberger Weg 91–95  errichtet die BUWOG ein Quartier mit 18 Reihen- und Doppelhäusern sowie sieben Mehrfamilienhäusern. Das Bauvorhaben war in Kaulsdorf lange umstritten. Wir hätten es besser gefunden, einen Bebauungsplan aufzustellen, um dieses Areal besser in die umliegende Bebauung einzuordnen. Die frühere Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (und gleichzeitig damalige Stadträtin für Stadtentwicklung) hat aber die Baugenehmigung nach § 34 Baugesetzbuch erteilt. Das bedeutet, der Bezirk kann bei der Bebauung sehr viel weniger Einfluss ausüben, als dies mit einem festgesetzten Bebauungsplan möglich gewesen wäre. Hier ist es nun möglich, dass die BUWOG als Bauherrin ihr Bauvorhaben umsetzen kann, wenn es sich gut in die Nachbarschaft, der sogenannten „näheren Umgebung“, einfügt.

Somit hat die BUWOG jetzt die Möglichkeit, 166 Mietwohnungen und einen großen Spielplatz zu errichten. Am 19.09.2023 war Bundesbauministerin Geywitz in Kaulsdorf, um sich das Bauvorhaben anzuschauen. Es ist das größte Holzbau-Projekt aus einer Hand, das bislang in Deutschland gebaut wird. Zugleich waren auch der Vorstandsvorsitzende der VONOVIA – für die die BUWOG das Vorhaben errichtet – und viele Mitarbeiter der beauftragten Firmen anwesend.

Wir haben die Gelegenheit genutzt, um den Verantwortlichen bei diesem Termin die besonderen Interessen der Anwohner noch einmal näherzubringen. Der verantwortliche Hauptbauleiter, der selbst im Bezirk wohnt, hat viele dieser Dinge aufgenommen und auch in der Vergangenheit schon viele Themen mit den Anwohnern besprochen. Wollen wir hoffen, dass sich dieses Wohnbauprojekt gut in die Nachbarschaft einfügt. Sollten Sie Fragen haben, oder sollten sich Probleme im Zuge dieser Baumaßnahme ergeben, wenden Sie sich gerne wie gewohnt vertrauensvoll an uns. Wir werden uns gerne in Ihrem Sinne darum kümmern.

Sehr geehrte Anwohner, Liebe Nachbarn,

unsere gemeinsame Debatte zum geplanten Bauvorhaben im Münsterberger Weg scheint erste Wirkungen zu zeigen.

Das Areal ist seit kurzem eingezäunt, Parkverbote um das Gelände sind angeordnet worden

In der Bezirksverordnetenversammlung am 20.01.22 brachte die CDU-Fraktion abermals einen Antrag für ein Verkehrsgutachten für das Bauvorhaben am Münsterberger Weg ein. Dabei sprach die zuständige Bezirksstadträtin Frau Witt (Die Linke) davon, dass Sie „ein B-Planverfahren beabsichtigt.“ Ebenso sagt Sie, dass ein B-Plan immer noch möglich sei. Es erfolgt aktuell eine Prüfung des Bauantrages.

Dies haben wir positiv aufgenommen und uns direkt an die anderen Fraktionen gewandt und um Unterstützung gebeten. Insbesondere die Grünen, die Tierschutzpartei und die FDP wollen wir von einem geordneten Bauverfahren und Bauablauf, sowie einem Baukörper, der sich in die Umgebung einfügt, überzeugen. Ebenso offen sind noch die zu klärenden Fragen zu den Abwasseranschlüssen, dem nicht erstellten Verkehrsgutachten und die fehlenden Bürgerbeteiligung.

Auch Sie als Bürger sollten sich mit Nachdruck an die genannten politischen Interessensvertreter wenden. Nur mit einem überparteilichen und gemeinsamen politischen Interesse wird es noch möglich sein, das Bezirksamt von einem angepassten Bauplan mit entsprechendem Baukörper und einer mitgeplanten Infrastruktur zu überzeugen.

Ich werde entsprechend der Aussage von Frau Witt in der kommenden Bezirksparlamentssitzung einen erneuten Antrag für einen Bebauungsplan für das Gebiet am Münsterberger Weg stellen.

Ebenso drängen wir weiterhin auf einen Vorort-Termin gemeinsam mit der BUWOG und der Bezirksstadträtin Frau Witt, da wir Ihnen, als Anwohner die Möglichkeit geben wollen, einen direkten Dialog zu erhalten. Da die BUWOG auf unsere verschiedenen Kontaktaufnahmen seit Dezember leider nicht ausreichend reagiert, haben wir Frau Witt als Verantwortliche um Unterstützung gebeten. Sobald der Termin steht, werden wir Sie an gegebener Stelle darüber informieren.

Ich habe Ihnen noch die beiden Nachfragen von mir an den Senat angefügt.

Kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen und Anregungen.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf