Nachdem jüngst ein Zaun rund um das Gelände des ehemaligen Freibades Wernersee errichtet wurde, haben wir uns über die Gründe für die Einzäunung erkundigt und bei den beteiligten Projektpartnern den Stand der Planungen in Erfahrung gebracht.

Von Seiten der berlinovo und der Caritas wurde uns mitgeteilt, dass sich das Projekt aktuell im frühen Planungsstadium befindet und das Gelände gegenwärtig umzäunt ist, um der gesetzlichen Verkehrssicherungspflicht sowie des Schutzes der Ausgleichsflächen am Uferbereich des ehemaligen Freibades Wernersee nachzukommen.

Nach Aussage der Projektbeteiligten ist eine dauerhafte Umzäunung und damit ein Abschirmen des Geländes jedoch nicht im Sinne der Betreiber. Die Parkanlage soll vielmehr perspektivisch in das Konzept eingebunden werden. Ziel ist es, das Projekt bestmöglich ins Quartier zu integrieren, um neue und alte Bewohner zusammenzubringen. Eine spätere geregelte Öffnung des Parkgeländes unter Berücksichtigung des Naturschutzes sowie der Interessen der Anwohner und der Pflegeeinrichtung ist für alle Beteiligten das angestrebte Szenario.

Zum jetzigen Zeitpunkt liegen weder ein Bauantrag noch eine Bauvoranfrage vor. Die Projektpartner betonen aber weiterhin die Absicht, das vorgestellte stationäre Pflegekonzept mit integrierten Hausgemeinschaften, Kurzzeitpflege- und Tagespflege-Plätzen sowie betreutem Wohnen in Pflege-Apartments mit insgesamt bis zu 150 Plätzen umsetzen zu wollen.

Nach heutigem Stand ist der Baubeginn für das 2. Quartal 2025 anvisiert, die Baufertigstellung soll den Planungen nach im 4. Quartal 2026 erfolgen.    

Mich erreichen zahlreiche Nachfragen zum Planungsstand und der weiteren Entwicklung rund um den S-Bahnhof Kaulsdorf. Aus diesem Grund will ich Sie gerne über die geplante Bebauung des ehemaligen Güterbahnhofs sowie den aktuellen Stand der Errichtung eines barrierefreien Auf- und Übergangs auf der südlichen Bahnhofsseite informieren.

Der Senat hat dank des gemeinsamen Engagements meiner Kiezmacher-Kollegen Mario Czaja, Alexander J. Herrmann und mir bei der Deutschen Bahn AG und der für den Betrieb der Bahnhöfe zuständigen Tochtergesellschaft DB Station & Service AG den Bau eines barrierefreien Zugangs in Richtung Wilhelmsmühlenweg / Heinrich-Grüber-Platz beauftragt. Mit der Erstellung der Projektkonfiguration wurde bereits begonnen. Die Planungsunterlagen sollen voraussichtlich in diesem Quartal fertiggestellt werden.

Nach Sicherung der Finanzierung kann im ersten Quartal 2024 mit der Leistungsphase 1 begonnen werden. Dabei werden eine Machbarkeits- und Betriebsstudie auf Basis einer Bedarfsanalyse und Verkehrsauslastung sowie eine genaue Analyse der vorhandenen Infrastruktur erstellt und die Planungskonzepte für bestimmte Varianten erarbeitet.

Ein Zeitplan für die folgenden Leistungsphasen kann aktuell noch nicht vorhergesagt werden. Wir setzen uns aber im Interesse der Anwohner selbstverständlich weiterhin für einen zügigen Bau der Fußgängerbrücke ein.

Mit einer zügigen Neugestaltung der Brachfläche des ehemaligen Güterbahnhofs Kaulsdorf ist dagegen aufgrund eines Rechtsstreits vorerst nicht zu rechnen. Der private Eigentümer der Fläche möchte hier neben zwei Geschäftshäusern, unter anderem für einen Lebensmittelmarkt und Arztpraxen, auch ein sogenanntes Boardinghouse mit 30 möblierten Apartments für längerfristige Anmietungen, inklusive Tiefgarage, bauen.

Die notwendige Baugenehmigung wurde ihm noch vom früheren Bezirksamt am 29.01.2021 erteilt und ist bis zum Januar 2024 verlängert. Einige Eigentümer der Nachbargrundstücke haben jedoch aufgrund erheblicher rechtlicher Bedenken gegen das Bauvorhaben vor dem Verwaltungsgericht Berlin Rechtsmittel gegen die erteilte Genehmigung eingelegt. Eine Entscheidung des Gerichts steht noch aus. Als Wahlkreisabgeordnete haben wir das geplante Vorhaben von Anfang kritisch begleitet und können viele Kritikpunkte, wie die Höhe der Bebauung, nachvollziehen.

Für die dringend benötigte Vollendung der Tangentialen Verbindung Ost (TVO) wurde nun ein weiterer entscheidender Schritt gegangen. Das Planfeststellungsverfahren (Baugenehmigungsverfahren) ist eingeleitet. Nach den Jahren der Verzögerungen und Umplanungen liegen sämtliche Unterlagen für den Bau der TVO vor.

Die Vollendung der TVO und damit der Lückenschluss zwischen der Straße „An der Wuhlheide“ in Köpenick und der Märkischen Allee ist für den zügigen Gewerbeverkehr ebenso von Bedeutung, wie für die Entlastung der Wohngebietsstraße von unnötigem Durchgangsverkehr.

Die Pläne über den genauen Trassenverlauf und alle Tragwerke umfassen 25 Aktenordner. Diese werden nach der Prüfung der Planfeststellungsbehörde von der Senatsverwaltung für die Öffentlichkeit ausgelegt und 4 Wochen lang für Einwände der Bürger oder Verbände zur Verfügung stehen. Die Auslegung dieser Unterlagen wird voraussichtlich im März 2024 sein.

Das komplette Planfeststellungsverfahren wird ca. 1,5 bis 2 Jahre andauern. Aber bereits mit der Einleitung des Verfahrens steht fest: die Vollendung der TVO ist unumkehrbar. Der Bund, der den größten Anteil an den Planungs- und Baukosten trägt und das Land Berlin haben die bisherigen Aufwendungen erbracht, um zu diesem Verfahrensschritt zu gelangen. Es war wichtig, dass auch im Bundeshaushalt weiterhin die maßgeblichen Mittel für den Bau der TVO auch durch unseren Einsatz gesichert werden konnten.

Die Bauzeit wird nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens ca. 6 bis 7 Jahre andauern. Dies hängt aber unter anderem damit zusammen, dass abschnittsweise gebaut und dementsprechend auch phasenweise, europaweite Ausschreibungen vorgenommen werden. Der CDU-geführte Senat in Berlin hat Wort gehalten. Ein Baubeginn noch in dieser Wahlperiode, im Jahr 2026, ist weiterhin fest im Blick.

Beispielbild der Kreuzung B1/B5 und Märkische Allee:

Bild: Kolb und Ripke Gesellschaft von Architekten mbH

Die Verkehrslösung Mahlsdorf ist das größte Infrastrukturprojekt für die dringend benötigte Verkehrsentlastung des Ortskerns Mahlsdorf. Sie ist aber auch zugleich eines der umstrittensten Vorhaben in unserem Kiez.

Vor einigen Jahren hat es einen Akteursbeirat auf Bestreben des Bezirksamts gegeben, der überparteilich und mit vielen Akteuren vor Ort zur Verkehrslösung Mahlsdorf Vorschläge unterbreitet hat. Diese Vorschläge sahen u.a. vor, dass die Straßenbahn an der neuen Oberschule und der PkW-Verkehr auf der Hönower Straße entlang geführt werden. Leider hat sich der frühere Senat über dieses Votum hinweggesetzt und eine eigene Planung begonnen. Der Beginn des neuen Planfeststellungsverfahrens steht noch aus.

Es ist daher jetzt die richtige Zeit noch einmal ganz grundhaft über die Planung der neuen Straßenbahnlinie und der neuen Straße zu sprechen.

Aus diesem Grund möchten wir Sie gerne gemeinsam mit der CDU-Fraktion von Marzahn-Hellersdorf, dem verkehrspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Johannes Kraft und dem Marzahn-Hellersdorfer Abgeordneten der SPD; Jan Lehman einladen und Ihnen den aktuellen Stand vorstellen
sowie Ihre Meinung dazu aufnehmen.

Die Veranstaltung findet am:

Donnerstag, den 23.11.2023 um 18 Uhr
in der Aula der ISS-Mahlsdorf, An der Schule 47, 12623 Berlin

statt.

Da wir davon ausgehen, dass großes Interesse an dieser Veranstaltung besteht, bitten wir Sie, sich bis zum 20.11.2023 unter post@kiezmacher-wuhletal.de oder 03056697454 anzumelden.

Gestern, am 9.11.2023, haben umfangreiche Absperrungen auf der Mirower Straße zwischen der Akazienallee und der Heidestraße aufgestellt. Wir haben uns dazu beim Bezirksamt erkundigt und können folgenden Sachstand mitteilen:

Vom 9. November bis voraussichtlich 20. November 2023 werden die Gehwege in dem benannten Straßenbereich saniert. Dazu wird die Mirower Straße in zwei Bauabschnitten jeweils halbseitig gesperrt. Auf der Akazienallee weist ein Verkehrsschild die Abbieger zudem auf die Baustelle hin.

Nach mehreren Rückschlägen und mehreren Jahren des gemeinsamen Einsatzes ist die Rückkehr des sehnlichst erwarteten Sparkassenangebots in Mahlsdorf-Süd endlich in greifbare Nähe gerückt.

Wir freuen uns, dass hinter dieses wichtige Anliegen für viele ältere Menschen in Mahlsdorf-Süd nach jahrelangem Ringen endlich zu einem positiven Ende kommen wird. Die große Verzögerung ist und bleibt für uns dennoch ein Ärgernis sondergleichen. Der Grund dafür ist für viele politisch interessierte im Bezirk bekannt. Leider hatte das Bezirksamt unter den verschiedenen politischen Führungen der letzten Jahre auch mit unterschiedlich starker Motivation daran gearbeitet.

Nachdem damals bekannt wurde, dass der Eigentümer die Sparkasse aus den von ihr angemieteten Räumlichkeiten kündigen wird, hatten wir uns sofort um ein Ersatzangebot bemüht. Zusammen mit Nadja Zivkovic als damaliger Stadträtin für Straßen und Grünflächen sowie den Verantwortlichen der Sparkasse hatten wir eine Pavillon-Lösung für SB-Automaten im öffentlichen Straßenraum entwickelt. Dafür hätte neben dem WC-Haus ein identischer Containerbau entstehen können. Für die Sondernutzung des Straßenlandes und die Errichtung mussten auch auf Leitungsebene im zuständigen Amt einige dicke Bretter gebohrt werden. Das hatte Nadja Zivkovic damals getan. Nicht zur Freude von allen. Aber im Sinne der Menschen vor Ort.

Nach den Wahlen 2021 hatte sich die politische Führung im zuständigen Amt geändert. Innerhalb des Straßen- und Grünflächenamtes, das nun von Julianne Witt (DIE LINKE) geführt wurde, kam es zu internen Abstimmungsschwierigkeiten, welche für erhebliche Verzögerungen sorgten. Erst nach der Wiederholungswahl 2023 ist wieder deutlich Fahrt aufgenommen worden. Nadja Zivkovic, nun Bezirksbürgermeisterin und zugleich auch wieder Stadträtin für Straßen und Grünflächen, hat dieses Thema wieder zur Chefinnensache gemacht.

Gemeinsam mit Edeka Brehm und der Sparkasse konnten jetzt die finalen Schritte vereinbart werden. Der Pavillon für die Automaten soll nach dem Weihnachtsgeschäft auf dem Parkplatz der EDEKA Brehm Filiale am Hultschi entstehen. Der Baubeginn wird demnach Anfang 2024 erfolgen.

Unser Fazit: Bei dem ohnehin schon kleinen Parkplatz ist das vielleicht nicht die optimale Lösung, denn es geht damit insbesondere für den Feierabend- und Wochenendeinkauf wichtiger Parkraum verloren. Dennoch ist es endlich eine Lösung, denn wir freuen uns, wenn hinter dieses Thema endlich ein Haken gemacht werden kann. Wie dringend das Angebot für die Nahversorgung ist, hatte man zuletzt während der Vollsperrung in Köpenick gesehen. Nicht alle Finanzwünsche können vom Kassenpersonal bei Edeka erfüllt werden. Das Abheben größerer Summen oder sonstige Geldgeschäfte müssen immer noch am Automaten erfolgen.

Wir bleiben auch weiter mit allen Beteiligten im Austausch zur bestmöglichen Umsetzung.

Nachdem wir im letzten Monat mit der Nominierungsphase den Startschuss für die diesjährige Verleihung des Kiezmacher Awards gegeben hatten, erreichten uns viele gute Vorschläge für Kandidaten. Dafür sagen wir herzlich Dankeschön. 

Gemeinsam mit meinen Kiezmacher-Kollegen Alexander J. HerrmannChristian GräffMario CzajaOlga GauksRobin Enderlein und Medina Schaubert haben wir insgesamt 34 Ehrenamts-Vorschläge aus den Ortsteilen unseres Bezirks zusammengetragen.
Sie sind wieder in vier Kategorien aufgeteilt: Sporthelden, Alltagshelden, Kulturhelden und Nachbarschaftshelden.

Die lange Liste unterstreicht ein weiteres Mal, wie vielfältig das Ehrenamt in Marzahn-Hellersdorf ist. Darauf kann unser Bezirk sehr stolz sein. Aus allen Stadtteilen gibt es viele beeindruckende Nominierungen. Die Auswahl der Gewinner fällt da ganz sicher nicht leicht. Sie sind schon jetzt alle echte Kiezmacher. Umso glücklicher sind wir, dass auch in diesem Jahr wieder ein unabhängige Jury aus verdienten Persönlichkeiten des Bezirks die Wahl übernehmen wird.

Ein großes Dankeschön an unsere Jury:

Die große Preisverleihung der Kiezmacher Awards 2023 findet am 22. November 2023 statt. Wir werden im Anschluss ausführlich über die Preisverleihung und die Gewinner berichten.

Für den 27. Oktober hatten wir zum traditionellen Kiezmacher-Laternenumzug eingeladen. 

Und wie immer bewahrheitete sich das Sprichwort: Es gibt kein schlechtes Wetter – nur falsche Kleidung. Trotz nasskalten Wetters waren mehrere Hundert Nachbarn unserer Einladung gefolgt. Wer keine Laterne hatte, konnte noch an unserem Bastelstand ein eigenes Exemplar zaubern. Anschließend ging es dann vom Porta-Parkplatz an der B1/B5 singend, tanzend und lachend durch die Theodorgärten. Dass es zeitweise regnete, bekam kaum jemand mit. Vielen Dank für die gute Zeit, wir haben uns sehr gefreut. 

Ein paar Impressionen des Umzugs finden Sie hier.

Liebe lässt sich einpacken.

Auch in diesem Jahr unterstütze ich gemeinsam mit Mario Czaja die Aktion Weihnachten im Schuhkarton

In den vergangenen Jahren hat sich in Kaulsdorf und Mahlsdorf die Tradition etabliert, zu Weihnachten einen Schuhkarton mit kleinen Überraschungen zu packen. Der Zweck dahinter: Einem Kind, was es nicht so leicht hat, eine Freude zu bereiten. Wenn Sie die Aktion genauso toll finden wie wir, können Sie Ihre Spende noch bis zum 13. November in unserem Bürgerbüro in der Hönower Straße 67 abgeben.

Alle Informationen rund um die Teilnahme, Empfehlungen zu Paketgröße und Inhalt, Muster-Etiketten und vieles mehr erhalten Sie hier auf der offiziellen Homepage.

Nach Ablauf der Abgabefrist werden die gesammelten Päckchen dann an die Organisation Samaritan’s Purse e.V. übergeben und gehen auf die Reise zu den Kindern.

Wir Kiezmacher freuen uns sehr auf Ihre Pakete und wünsche Ihnen und Ihrer Familie in der anstehenden kalten Jahreszeit alles Gute und viel Gesundheit.

Liebe Anwohner, liebe Leser,

auf Grund von dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen an der Fahrbahndecke ist die Dahlwitzer Straße, im Bereich der Kreuzung Greifswalder Straße bis Stadtgrenze Hoppegarten, in der Zeit vom 30.10.2023 bis voraussichtlich 03.11.2023 voll gesperrt.

Eine Umleitung ist ausgeschildert und erfolgt über die Mahlsdorfer Straße, Hönower Straße und über die B1/B5.

Die Vollsperrung ist so eingerichtet, dass der Bus 941 die Baustelle durchfahren kann.

Die finanziellen Mittel für die Baumaßnahme werden von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klima- und Umweltschutz bereitgestellt.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Katharina Günther-Wünsch