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Liebe Anwohner, liebe Leser,

als Mutter von drei Kindern ist mir das Thema Schulweg- und Verkehrssicherheit ein wichtiges und persönliches Anliegen. Deshalb nehme ich die Hinweise der Anwohnerinnen und Anwohner sehr ernst, die sich aus diesem Grund an mich wenden.

So konnten wir vor Kurzem auch die Einrichtung der Tempo 30 Beschilderung vor der Pilgramer Straße verkünden und ich kämpfe weiterhin aktiv für einen Fußgängerüberweg vor der neuen Spielplatzlandschaft der Theodorgärten.

Eine der wichtigen Straßen, die ich bezüglich der Verkehrssicherheit noch weiter auf meiner Agenda habe, ist die Kaulsdorfer Straße.

Gerade die Kurve in Höhe der „Feuersteiner Straße“ und der dortigen Bushaltestelle ist eine potenzielle Gefahr. So gibt es keine klare Einsicht in die Kurve und an der Bushaltestelle wird der stehende Bus von vielen Autofahrern überholt und es kommt häufig zu gefährlichen Verkehrssituationen.

Der Blick auf den Fußgängerüberweg und die Kurve aus Sicht der Fußgänger
Der Blick auf die Bushaltestelle, wenn ein Bus anhält

Ebenso nutzen viele Schülerinnen und Schüler und auch Anwohner den Fußgängerüberweg, um zum Bus oder dem Lebensmittelgeschäft zu gelangen. Die bestehende Tempobegrenzung wird nur bedingt eingehalten und auch viele ortsfremde Autofahrer sind überrascht, dass ein Fußgängerüberweg direkt hinter der Kurve liegt.

Ich habe mich deshalb im Januar an die zuständige Staatssekretärin Frau Dr. Niedbal gewandt und konkrete Vorschläge zur Verkehrssicherheit gemacht. So habe ich vorgeschlagen, dass Überholverbot mit einer durchgezogenen Linie sichtbar zu gestalten, ebenso ein „Achtung Kurve“ Zeichen zu errichten und auch die Geschwindigkeit auf Tempo 30 zu begrenzen.

In meiner mir nun vorliegenden Antwort teilt mir die Staatssekretärin mit, dass es auf mein Schreiben hin einen Termin der zuständigen Stellen und der Polizei an der Kurve gab. Nach einer Auswertung der Situation vor Ort werden nun folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • Kennzeichnung des Überholverbots durch eine durchgezogene Markierung auf der Fahrbahn
  • Aufstellung eines „Kurve Links“ Schildes vor dem eigentlichen Kurvenbeginn
  • Anpassung des Halteverbotes in der Kurve

Ich begrüße die angekündigten Maßnahmen ausdrücklich und werde mich sofort an die ausführende Behörde, das Straßen- und Grünflächenamt von Marzahn-Hellersdorf wenden. Ebenso werde ich mich auch weiterhin für eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf Tempo 30 einsetzen.

Der Blick der Autofahrer aus der Kurve

Denn ich sehe hier eine Gefahrenlage gerade durch die Fahrzeuge, die aus Köpenick kommend, die die Kurve durchfahren.

Ich stehe mit meinem geschätzten Kollegen aus Köpenick, Maik Penn MdA, im Austausch und er wird auch versuchen, eine Entschärfung auf Köpenicker Seite zu erreichen.

Den Antwortbrief der Staatssekretärin finden Sie hier.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf

Liebe Anwohner, Liebe Leser,

schon im vergangenen Sommer hat die BVV auf meinen Antrag hin, die Aufstellung von Tempo 30 Schildern gefordert. Diese sind nun errichtet worden.

Ich habe in den letzten Monaten intensiven Kontakt zur Senatsverwaltung gehabt und in meiner Funktion als Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf direkt mit den Senatsverwaltungen für Verkehr und Inneres Kontakt gehabt.

Denn bevor die Errichtung eines solchen Schildes erstellt werden kann, müssen der Bezirk und die Polizei angehört werden. Wie aus meiner Anfrage aus dem Dezember 2021 bekannt ist, sah die Polizei auch nach Einsatz von Blitzern keine gefährlichen Verkehrssituationen und auch keine Priorität in der Aufstellung einer festen Blitzeranlage.

Danach erreichten mich viele Zuschriften von Anwohnern, Elternvertreter und der Kita, die sich auch weiterhin für die Tempo 30 ausgesprochen haben. Diese Sichtweise habe ich mehr als unterstützt und sehe es als Notwendigkeit an, dass Tempo 30 sowohl vor Kitas, als auch Schulen eingerichtet werden sollten.

In einem Brief an Herrn Akmann, dem Staatssekretär für Inneres habe ich gebeten, dass die Polizei sich nicht einer Tempo 30 Beschilderung vor der Kita verwahren sollten und diese bei der Anhörung durch die Senatsverwaltung für Verkehr aktiv unterstützt. Ebenso habe ich einem Brief an die Senatsverwaltung für Verkehr auf den Fahrradweg und die Gefahren vor der Kita, gerade in Bezug auf den neu geplanten Spielplatz hingewiesen und um die dringliche Aufstellung der Schilder gebeten.

Ich sehe es als Erfolg an, dass die Schilder angebracht worden sind. Nun ist es so, dass die Begrenzung auf Tempo 30 nur temporär besteht.

Deshalb werde ich auch in den nächsten Monaten aktiv das Gespräch mit den Anwohnern, der Kita und der Polizei suchen und Auswerten, ob sich an die Begrenzung gehalten wird und diese auch ausreichend ist.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsch

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner,

seit diesem Jahr ist die Pilgramer Straße zwischen der B1 und der der „Straße 48“ ausgebaut worden. Neben einer neuen Asphaltdecke wurde ein verbreiterter Radweg angelegt.

Mich erreichen zahlreiche Hinweise und Beschwerden von Anwohnern, Eltern der Kita „Theo und Dora“, der Kitaleitung und auch Radfahrern, dass die Pilgramer Straße nun eine „Rennstrecke“ geworden ist.

Die Kita „Theo und Dora“ direkt an der Pilgramer Straße

Offiziell gelten auf diesem Abschnitt „Tempo 50“, doch die Realität sieht anders aus. Mir wurde sogar berichtet, dass der Radweg genutzt wird, um Fahrzeuge auf der rechten Seite zu überholen und dabei keine Rücksicht auf den Verkehr oder Radfahrer genommen wird.

Die Kitaeltern berichten mir mit Sorge von den schnellen Fahrzeugen und ich kann diese mehr als nachvollziehen.

Ich habe mich deshalb an den Berliner Senat gewandt und um Auskunft gebeten. Mir wurde mitgeteilt, dass die Beschwerden von den Anwohnern, der Politik und den Eltern bekannt sei und aktuell ein Antrag bei der Senatsverwaltung für Verkehr zur Temporeduzierung auf 30 km/h zur Entscheidung vorliegt.

Seite 1 der schriftlichen Anfrage

Ebenso hat die Polizei auf Betreiben meines Kollegen Mario Czajas, Kontrollen durchgeführt und auch einen Blitzeranhänger aufgestellt.

Seite 2 der schriftlichen Anfrage

Die Pilgramer Straße darf und nicht als „Rennstrecke“ enden. Deshalb habe ich mich noch einmal direkt an die zuständigen Staatssekretäre der Senatsverwaltung für Inneres und der neuen Senatsverwaltung für Verkehr gewandt und darum gebeten, dass dieser Antrag umgesetzt wird.

Schon im Sommer habe ich Bezirksverordnete einen Antrag auf „Tempo 30“ gestellt und dieser wurde mit Unterstützung der zuständigen Stadträtin und der Mehrheit der BVV angenommen.

Unser BVV-Antrag zu „Tempo 30“

Es geht hier darum, dass die Anwohner und Kitaeltern ebenso deren Kinder keine Angst haben müssen, dass es zu potenziell lebensgefährlichen Unfällen kommt.

Gerade mit dem Bau des neuen Spielplatzes an den Theodorgärten wird eine noch höhere Fußgängeranzahl entlang der Straße erwartet.

Ich werde mich auch deshalb dafür einsetzen, dass die „Tempo 30“ Beschilderung zeitnah umgesetzt werden muss und sehe hier die zuständige Senatsverwaltung in der Aufgabe, schnellstmöglich eine positive Entscheidung zu treffen.

Sobald ich weitere Informationen für Sie habe, werde ich Sie sofort informieren.

Herzliche Grüße

Katharina Günther-Wünsche

Ihre Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf