Am vergangenen Samstag fand der Landesparteitag der CDU Berlin statt und mit überwältigender Mehrheit wurde Kai Wegner erneut zum Landesvorsitzenden gewählt. Dieses klare Ergebnis zeigt: Die Berliner CDU steht geschlossen hinter ihrem Regierenden Bürgermeister. Dabei wurde in seiner Rede eins klar: wir haben viel geschafft und es gibt noch mehr zu tun.
Auch für unseren Bezirk gibt es Grund zur Freude: Unsere Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic wurde mit einem hervorragenden Ergebnis als stellvertretende Landesvorsitzende wiedergewählt. Damit bleibt Marzahn-Hellersdorf auch weiterhin stark im Landesvorstand vertreten. Darüber hinaus stellen wir zwei Delegierte für den Bundesparteitag, ein großer Erfolg für die CDU in unserem Bezirk.
Die Debatten und Beschlüsse des Parteitags machten deutlich: Die CDU ist die gestaltende Kraft in Berlin. Wir haben bereits vieles vorangebracht und werden weiter dafür kämpfen, dass Berlin sicherer, moderner und lebenswerter wird.
Eins ist klar: Die CDU tut Berlin gut. Gemeinsam bringen wir Berlin voran. Gemeinsam sind wir CDU. Gemeinsam tun wir Berlin gut.
Unsere Schulbauoffensive im Bezirk läuft weiter auf Hochtouren. Nachdem vor knapp sechs Jahren mit dem Bau der ersten Integrierten Sekundarschule in Mahlsdorf begonnen wurde, ist heute mit der Grundsteinlegung für die ISS an der Landsberger Straße/Bisamstraße ein weiterer wichtiger Schritt für die Verbesserung der Schulsituation in Mahlsdorf erfolgt.
Gemeinsam mit meinen Kiezmacher-Kollegen/innen Mario Czaja (Bundestagsabgeordneter Marzahn-Hellersdorf) und Olga Gauks (Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses) sowie unserem Schul- und Baustadtrat Stefan Bley durfte ich heute an der feierlichen Grundsteinlegung für die neue ISS an Landsberger Straße/Bisamstraße teilnehmen. Mit diesem Neubau, dieses Mal sogar mit einer zweigeschossigen Sporthalle mit begrüntem Dach, setzen wir die Entwicklung nach der ISS in Mahlsdorf und der im Bau befindlichen Elsenschule fort. Dieses Gebäude wird, wie die ISS Mahlsdorf, in modularer Holzbauweise erbaut werden, die eine zügige Fertigstellung sicherstellen soll. Sofern keine unvorhergesehenen Hindernisse auftreten, wird die neue ISS im 1. Halbjahr 2025 fertig sein, sodass mit dem Beginn des Schuljahres 2025/26 die ersten Schulklassen dort den Unterricht aufnehmen können.
Die neue ISS wird künftig 625 zusätzliche Schulplätze für unseren Bezirk bieten. Ebenso sind für die neue Schule insgesamt 66 Lehrerinnen und Lehrer vorgesehen. Die 25 Stammgruppen werden in 18 Teilungsräumen, 17 Fachräumen sowie je einem Mehrzweckraum, einer Mensa mit Küche und einer Bibliothek beste Rahmenbedingungen für das Lernen vorfinden.
Zunächst ist eine Nutzung als Gemeinschaftsschule mit zwei Primar- sowie vier Sekundarstufen vorgesehen. Damit werden zu Beginn 288 Grundschul- und 400 Oberstufenplätze zur Verfügung stehen. Später wird das neue Gebäude dann komplett als Integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe genutzt werden.
Ich habe Ihnen hier gerne schon einmal erste Eindrücke von der Baustelle und Impressionen der heutigen Veranstaltung zusammengestellt.
http://kgw-berlin.de/test/wp-content/uploads/2024/05/BTB_4713.jpg9001500Katharinahttp://kgw-berlin.de/test/wp-content/uploads/2026/03/logoKGW-300x200.pngKatharina2024-05-06 13:23:332024-05-06 13:30:32Grundsteinlegung für die neue ISS in Mahlsdorf
Im Zuge der umfassenden Reformen der Grundsteuer in Berlin haben wir, in Zusammenarbeit mit der BVV-Fraktion der CDU-Marzahn-Hellersdorf, zum Kiezmacher-Dialog eingeladen. Gemeinsam mit Finanzsenator Stefan Evers und VDGN-Präsident Jochen Brückmann haben wir im ersten Dialogformat seit öffentlicher Bekanntgabe der Eckdaten zur Berliner Grundsteuerreform die Änderungen besprochen.
Die Grundsteuerreform – Was ändert sich?
Die Grundsteuer ist eine wichtige Einnahmequelle für Kommunen, die direkt von den Eigentümern von Grundstücken und Gebäuden gezahlt wird. In Berlin standen ursprünglich Hebesätze von bis zu 810 % zur Diskussion, welche insbesondere für Familien, die ihr Eigenheim als sichere Scholle der Altersvorsorge sehen, schwerwiegende finanzielle Belastungen bedeutet hätten.
In einem wichtigen und richtungsweisenden ersten Schritt hat Finanzsenator Stefan Evers bei diesem Hebesatz deutlich gegengesteuert. Mit der Reduzierung auf 470 % sollen das Wohnen in Berlin bezahlbar bleiben und existenzbedrohende Situationen für Eigenheimbesitzer vermieden werden.
Intensiver Austausch
Während des Kiezmacher-Dialogs haben wir denjenigen eine Stimme gegeben, die aufgrund der Grundsteuerreform Sorgen oder offene Fragen haben. Nicht für jeden ist die Reform trotz der Senkung der Hebesätze in dieserForm zu schultern. Umso wichtiger ist es uns, die Nöte und Bedenken sowie Vorschläge zu hören.
Dieser offene Austausch ist essenziell, um auf individuelle Härtefälle angemessen reagieren zu können. Ihre Rückmeldungen helfen uns, die Durchführung der Steuerreform so fair und gerecht wiemöglich zu gestalten. Dafür sind wir täglich auch in unserem gemeinsamen Bürgerbüro ansprechbar. Zögern Sie bitte nicht, sich an uns zu wenden. Gemeinsam schauen wir, wie wir Ihnen individuell helfen können.
Vielen Dank an alle, die am Kiezmacher-Dialog teilgenommen haben. Ihre aktive Beteiligung ist unverzichtbar für eine gerechte Grundsteuerpolitik.
Die Präsentation zum Vortrag von Finanzsenator Stefan Evers finden Sie hier:
Gestern haben wir in der voll besetzten Aula der ISS Mahlsdorf über die Zukunft der sogenannten Verkehrslösung Mahlsdorf diskutiert.
Anwohnerdialoge zur Verkehrslösung Mahlsdorf gab es über die Jahre wahrlich sehr viele. Dennoch waren gestern die Rahmenbedingungen in jeglicher Hinsicht anders. Alle vorangegangenen Veranstaltungen wurden zu einer Zeit durchgeführt, in der die neue ISS Mahlsdorf noch nicht gebaut worden war. Es war also eine Planung am Reißbrett. Eine Planung aus den Amtsbüros der Innenstadt. Von Planern, die unseren Ortskern Mahlsdorf allenfalls über Google Maps kannten.
Gestern hatten wir nun erstmals die Möglichkeit, auch Einschätzungen der Elternschaft und der Pädagogen aus dem derzeitigen Schulalltag zu hören. Ebenso neu sind die politischen Rahmenbedingungen. CDU und SPD sind im Land Berlin und im Bezirk in gemeinsamer Verantwortung und haben den geeinten Willen, die Verkehrslösung Mahlsdorf vernünftig zu realisieren. Denn, soviel ist klar, hier werden im wahrsten Sinne des Wortes die Weichen für die nächsten 50 bis 100 Jahre gestellt. Es macht also Sinn, sich die derzeitigen Planungen noch einmal anzusehen und sie ein letztes Mal mit den Bedürfnissen des Ortskerns Mahlsdorf abzugleichen. Das wurde damals auch suggeriert. Es wurde eigens ein Runder Tisch, die sogenannte „Akteursrunde Mahlsdorf“ eingerichtet. Dieses Gremium aus Interessenvertretern vor Ort, also Anwohnern, Bürgerinitiativen und Gewerbetreiben, sollte das damalige Vorhaben begleiten. Deren kritische Hinweise wurden jedoch von der Grünen Verkehrsverwaltung nicht berücksichtigt. Im Gegenteil, das Verhältnis war am Ende so schwierig, dass die Akteursrunde nicht mehr fortgesetzt wurde. Im Hinblick auf die Bürgerbeteiligung wurde hier sehr viel Vertrauen verspielt.
Auch das soll sich in Zukunft ändern. Deshalb haben wir gestern noch einmal die offene Diskussion mit Ihnen als Anwohnern gesucht. Und die Meinung der über 100 anwesenden Mahlsdorferinnen und Mahlsdorfer war sehr klar: Statt die aktuelle Variante weiterzuverfolgen, sollte die Verkehrsverwaltung die damalige Planungsidee (Tram an der Oberschule vorbei) umsetzen. Wir werden uns daher im Abgeordnetenhaus und in der Bezirksverordnetenversammlung mit geeinten Kräften dafür einsetzen, dass die Verkehrslösung Mahlsdorf ihrem Namen gerecht wird. Dazu werden wir beantragen, dass die Planungsidee (Tram vor der Schule, Autos auf der Hönower Straße) wieder aufgenommen und umgesetzt wird.
Wenn die schnellere Lösung schlechter ist, dann müssen wir die bessere Lösung nehmen und sie zügiger hinbekommen. Das werden wir schaffen.
Uns ist dabei klar, dass es keine Ideallösung gibt, überall sind Kompromisse notwendig. Es gibt jedoch klare Gründe, die für die Neuplanung zum jetzigen Zeitpunkt sprechen. Gründe, die in der Vergangenheit von der Verkehrsverwaltung offenkundig zugunsten der eigenen Planungsvorstellung einfach weggewischt wurden.
Um Ihnen eine möglichst sachliche eigene Einordnung zu ermöglichen, bieten wir an dieser Stelle ein FAQ zu den wesentlichen im Raum stehenden Fragen an.
Fragen und Antworten zur Verkehrslösung Mahlsdorf:
Warum ist die Verkehrslösung Mahlsdorf notwendig?
Der Verkehr, der durch den historischen Ortskern in Mahlsdorf zwischen B1/B5 und der Bahnhofsunterführung fließt, muss dringend neu sortiert werden. Bisher zwängen sich die Straßenbahn, der Individualverkehr (16.000 Autos pro Tag) und die Radfahrer durch die viel zu enge Hönower Straße. Jede Verkehrsform hat dadurch Nachteile. Die Straßenbahn kann nur eingleisig fahren und schafft deshalb nur einen 20-Minuten-Takt. Die Autos stehen, insbesondere im Berufsverkehr, häufig im Rückstau, was zu Schleichverkehr durch die ruhigen Nebenstraßen führt. Die Radfahrer wiederum haben keinen gesicherten Radweg und müssen sich ebenfalls in diesen für sie gefährlichen Flaschenhals begeben. Die Trennung der Verkehrsformen schafft Raum, Stabilität und Sicherheit.
Bisherige Diskussion zur Verkehrslösung Mahlsdorf?
Die Planungen zur Verkehrslösung Mahlsdorf reichen weit über 15 Jahre zurück. Nach Angaben der Verkehrsverwaltung sogar bis ins Jahr 1992. Das Hauptanliegen war seit jeher, einen 10-Minuten-Takt der Tram bis zum Bahnhof Mahlsdorf hinzubekommen. Im Jahr 2007 wurden erste Studien und ein Linienprüfungsverfahren durchgeführt sowie Überlegungen angestellt, wie eine sinnvolle Entlastung möglich ist. Es folgten in den darauffolgenden Jahren weitere Machbarkeitsstudien für den sogenannten „Neuen Hultschiner Damm“. Leider waren sich der Senat und der Bezirk in der Frage zur Ausgestaltung des Vorhabens nicht einig geworden. Der Senat wollte den Hultschiner Damm als „Bypass“-Lösung für den Autoverkehr. Die Autos sollten über die neue Straße „An der Schule“ in den Ortskern geleitet und die Hönower Straße dafür ausschließlich für die Tram genutzt werden, die dann zweigleisig fahren könnte. Der Bezirk hatte diese Situation immer kritisch gesehen – und ich ebenfalls. Auch Abgeordnetenkollegen anderer Parteien bevorzugten schon zur damaligen Zeit eine andere Variante, darunter Iris Spranger (SPD) und Stefan Ziller (Grüne). In der Folge wurde auch eine umgekehrte Streckenführung in die Prüfung, die sogenannte Planungsidee einbezogen. Im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit gab es diverse Anwohnerveranstaltungen statt, darunter zwei große Termine in den Jahren 2018 und 2019. Die zahlreichen Hinweise und Wünsche der versammelten Anwohner wurden von der Verwaltung zur Kenntnis genommen, jedoch bei der weiteren Planung nicht berücksichtigt.
Bei dieser Planung handelt es sich um die vom alten (rot-rot-grünen) Senat favorisierte und auch angefangene Planung. Der Begriff „Vorzugsvariante“ vermag zu täuschen. Es ist NICHT die von breiten Teilen der Anwohner bevorzugte Variante.
Nach dieser Planung soll vom Hultschiner Damm in Höhe des Gutsparks Mahlsdorf eine neue Straße abzweigen, die an der neuen Oberschule vorbeiführt. Anschließend soll die Straße über die Pestalozzistraße zurück auf die Hönower Straße verlaufen. Auf dieser Strecke wären bis zu sieben Ampeln nötig. Der dann autofreie Abschnitt der Hönower Straße würde für eine zweigleisige Strecke der Straßenbahn genutzt werden, wodurch sich ein 10-Minuten-Takt realisieren ließe. Die Endhaltestelle würde von der derzeitigen Wendekehre in der Treskowstraße unter den Bahnhof verlegt, dazu soll der Bereich um die Fahrradabstellanlagen unter der Bahnbrücke verschmälert werden.
Planungsidee:
Dabei handelt es sich um die von den Anwohnern, der Akteursrunde, dem Bezirk und uns als CDU, aber auch der SPD-Marzahn-Hellersdorf bevorzugte Variante.
Nach dieser Planung soll die Tram auf dem Hultschiner Damm in Höhe des Gutsparks Mahlsdorf in Richtung der neuen Oberschule geführt werden. Die Gleise würden an der Oberschule vorbei und anschließend über die Pestalozzistraße zurück auf die Hönower Straße verlaufen. Auch in dieser Variante wäre ein 10-Minuten-Takt der Tram realisierbar. Vor der neuen Oberschule könnte sinnvollerweise eine Tramhaltestelle entstehen. Entlang der Tram-Trasse könnte zudem ein sicherer und komfortabler Radweg geplant werden. Die Hönower Straße würde nunmehr allein dem Individualverkehr zur Verfügung stehen. Durch den Wegfall der Gleise und der Haltestellensituation neben Roller an der B1/B5 könnte zusätzlicher Verkehrsraum gewonnen werden. Hier wäre eine Abbiegespur sinnvoll, um mehr Autos über die Grünphasen der großen Kreuzung zu leiten und die Rückstaugefahr zu verringern.
Auch hier würde die Endhaltestelle von der derzeitigen Wendekehre in der Treskowstraße unter den Bahnhof verlegt, dazu wäre der Bereich um die Fahrradabstellanlagen unter der Bahnbrücke zu verschmälern.
Wurden noch weitere Varianten geprüft?
Insgesamt wurden vier Strecken in diversen Optionen in die Überlegungen einbezogen. Sie lassen sich auf dieser Grafik der SenUVK aus dem Jahr 2018 nachvollziehen:
Wie ist der aktuelle Stand der Planung?
Offiziell sind die Planung von Straße und Tram in zwei unterschiedliche Verfahren getrennt. Die Straße plant der Senat. Die Tram-Planungen übernimmt die BVG als Bauvorhabenträgerin selbst.
Für den Straßenbau hat im September 2023 mit der öffentlichen Auslegung der Planungsunterlagen offiziell das Planfeststellungsverfahren in der Vorzugsvariante (Autos entlang der Oberschule) begonnen.
Die Planung für den Bau der Straßenbahn verzögert sich nach derzeitigem Stand bis mindestens ins zweite Quartal 2024. Die Planungen mussten laut BVG teilweise noch einmal angepasst werden, wodurch zusätzliche Abstimmungen mit den Beteiligten erforderlich wurden, darunter der Denkmalschutz sowie das Straßen- und Grünflächenamt.
Wird die Neuplanung zu Verzögerungen führen?
Um es kurz zu machen: Ja, der Stopp des Planfeststellungsverfahrens und der Start der Neuplanung nehmen zusätzliche Zeit in Anspruch.
Insbesondere von den Befürwortern der aktuellen Planung werden sie den Zeitfaktor als Hauptargument genannt bekommen. Gerne wird dann mit Pauschalen gearbeitet. Sie werden fünf bis sechs Jahre als möglichen Zeitverzug zu hören bekommen. Dies trifft so jedoch nicht zu. Schon seinerzeit wurden auch für die umgekehrte Streckenführung erste entsprechende Unterlagen erarbeitet. Man kann also auf entsprechende Grundlagen zurückgreifen und startet nicht bei null.
Nach Einschätzung von Verkehrspolitikern könnte die Verzögerung ca. sechs bis neun Monate betragen. Außerdem dürfte es wohl auch eine Frage der inneren Einstellung sein, die jeder für sich selbst beantworten muss. Wir sind überzeugt, dass Zeitdruck nicht zu einem Schnellschuss führen darf. Wenn die schnellere Lösung schlechter ist, dann muss man die bessere Lösung nehmen und sie zügiger hinbekommen.
Kann man verlorene Planungszeit wieder aufholen?
Auch hier gibt es eine kurze Antwort: Ja.
Das Planfeststellungsverfahren der BVG verzögert sich ohnehin bis ins zweite Quartal 2024. Und es kann bisher nicht abschließend gesagt werden, ob das die letzten Verzögerungen sein werden. Wir haben uns seit jeher dafür ausgesprochen, die beiden Planungsverfahren zu Straße und Tram parallel zu planen und ideal aufeinander abzustimmen. Auch wenn es getrennte Verfahren sind, hängen sie unmittelbar miteinander zusammen. Durch eine gemeinsame Durchführung können beide Maßnahmen besser aufeinander abgestimmt werden. Dadurch lassen sich Rahmenbedingungen verbessern und im besten Fall auch Zeit gutmachen.
Kann der 10-Minuten-Takt der Tram auch früher kommen?
Ja, dafür gibt es eine logisch erklärbare Möglichkeit.
Die Strecke entlang der neuen Oberschule ist in jedem Fall das zuerst benötigte Teilstück. Sie wird in jedem Fall für die Umleitung des Verkehrs für die Baumaßnahmen an der Hönower Straße benötigt. In der aktuell vom Senat verfolgten Variante würde die Tram-Strecke erst im Anschluss realisiert werden. Wenn hingegen die Planungsidee mit der Tram entlang der neuen Oberschule verfolgt wird, wäre die Tramlinie mit der Umleitung fertig. Damit wäre schon zu diesem Zeitpunkt ein 10-Minuten-Takt möglich. Und das noch bevor in der Hönower Straße überhaupt mit dem Bau begonnen wird.
Warum werden keine E-Busse eingesetzt?
Die BVG hatte eine solche Frage im Rahmen der Anwohnerveranstaltungen wie folgt beantwortet:
„Mit einer neuen Buslinie zwischen S- und Regionalbahnhof Mahlsdorf und der Straßenbahnhaltestelle Rahnsdorfer Straße kann der 10-Minuten-Takt simuliert werden.
Eine ‚Verstärkerlinie‘ mit dem Bus, also der Einsatz zusätzlicher Busse nördlich der Rahnsdorfer Straße, zusätzlich zur Straßenbahn, ist auf Grund des damit verbundenen Zwangsumstieges an der Haltestelle Rahnsdorfer Str., ab welcher die Straßenbahn bereits im 10-Minuten-Takt Richtung Köpenick verkehrt, für Fahrgäste nicht attraktiv. Weiterhin haben schienengebundene Angebote eine höhere Akzeptanz und werden von den Fahrgästen besser angenommen („Schienenbonus“). Ob ein Bus durch einen elektrischen Motor oder einen Verbrennungsmotor angetrieben wird, hat nur unwesentliche Auswirkungen auf die Bewertung der Vor- und Nachteile des Verkehrsträgers Bus gegenüber der Straßenbahn zur Folge. Der Einsatz von Bussen ist nicht zielführend, da diese im Fahrbahnbereich verkehren und ähnlich wie die Straßenbahn heute im Straßenstau behindert würde.“
Die Hexe Tilla soll im Eulenweg-Hochhaus für Streit sorgen. Darauf hat die kleine Streithexe aber gar keine Lust. Zu den Berliner Märchentagen las ich heute Schüler/-innen der Uhlenhorst-Grundschule aus dem Buch „Tilla, die Streithexe“ vor.📚
Das Motto der 34. Märchentage lautet „Streit und Versöhnung – Märchen und Geschichten vom Miteinander“. In Zeiten von Herausforderungen und Krisen könnte dieses Thema nicht aktueller sein. Märchen und Geschichten können uns inspirieren, Brücken zu bauen und gemeinsam Lösungen zu finden. Und dabei stärkt Vorlesen nicht zuletzt auch die Lesekompetenz von Kindern und trägt zur Sprachförderung bei.
„Das Beste für Berlin“: Am 03.04.2023 haben die Berliner CDU und SPD ihren Koalitionsvertrag für die kommenden 3 ½ Jahre vorgestellt. Die 135 Seiten enthalten viele Themen und Vorhaben, die auch unseren Bezirk Marzahn-Hellersdorf weiter voranbringen werden.
25 Tage lang haben Christ- und Sozialdemokraten in der Hauptstadt verhandelt. Viele große Aufgaben, die mitunter seit Jahren nicht mit der nötigen Konsequenz angepackt wurden, stehen nun mit hoher Priorität auf der Agenda: Sei es die Modernisierung und Digitalisierung der Berliner Verwaltung (dann als „Chefsache“ direkt beim Regierenden Bürgermeister angesiedelt), sei es die forcierte Sanierung und der beschleunigte Neubau von Schulen in Berlin – um nur zwei Beispiele zu nennen.
Themen für Marzahn-Hellersdorf
Auch für Marzahn-Hellersdorf sind eine Reihe an Themen in den Vertrag mit eingeflossen. Die aus unserer „Kiezmacher-Sicht“ wichtigsten Punkte:
Für den Ostteil der Stadt sollen Freibeträge auf den Grundsteuermessbetrag eingeführt werden, um der Kostensteigerung zu begegnen.
Die Tangentiale Verbindung Ost (TVO), das zentrale Verkehrsprojekt zur Entlastung der Durchgangsstraßen in den östlichen Randbezirken, wird in den kommenden drei Jahren begonnen zu bauen.
Die ambulante 24-h-Notfallversorgung wird ausgebaut und die Hausarztversorgung wird – zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung – mit einem senatseigenen Masterplan unterstützt.
Marzahn-Hellersdorf bekommt nach all den Jahren des Wartens endlich ein eigenes Kombibad (Schwimmhalle und Freibad).
Der CleanTech Business Park Marzahn wird einer von vier besonders zu fördernden Innovationsorten Berlins.
Die S-Bahn soll bis eine Station nach Brandenburg noch im Tarif B befahren werden können.
In Mahlsdorf soll eine neue Feuerwache gebaut werden.
Wer den Koalitionsvertrag liest wird feststellen: Noch nie war soviel für Marzahn, Hellersdorf, Mahlsdorf, Kaulsdorf und Biesdorf enthalten.
Ressortverteilung
Die CDU wird im neuen Berliner Senat den Regierenden Bürgermeister stellen und zusätzlich folgende Ressorts übernehmen: Umwelt, Mobilität und Klimaschutz, Bildung, Finanzen, Justiz und Kultur.
Die SPD stellt die stellvertretende Bürgermeisterin und übernimmt die Verantwortung für die Bereiche Inneres, Wohnen und Bauen, Arbeit und Soziales, Wirtschaft sowie Gesundheit und Wissenschaft.
Wie geht es jetzt weiter?
Ab heute stimmen die SPD-Mitglieder über das Dokument ab, das Ergebnis soll am 23. April feststehen. Die CDU Berlin entscheidet über das Regierungsprogramm auf einem Parteitag, der voraussichtlich am 24. April stattfinden wird.
Wichtig zudem: Die Sondierungen zwischen den demokratischen Parteien in Marzahn-Hellersdorf ist ähnlich gut vorangeschritten. Die Wahl des neuen Bezirksamtes kann aller Voraussicht nach bei der nächsten BVV-Sitzung am 27. April 2023 erfolgen. Dort wird es auch um die Zusammensetzung des BVV-Vorstandes und den Ausschusszuschnitt gehen.
Wir werden Sie im weiteren Verlauf wie gewohnt sowohl hier als auch über unseren Newsletter informieren. Sie haben den Newsletter noch nicht abonniert? Dann gerne hierentlang.
heute ist die Mai- BVV-Sitzung und wieder gibt es einige Themen, die auch für uns im Süden von Bedeutung sind.
Ich habe diesmal, zwei in meinen Augen, wesentliche Anträge gestellt.
Ein Thema, welches mich als Mutter, Pädagogin und Politikerin beschäftigt, ist der ausgefallene Schwimmunterricht für unsere Jüngsten. Natürlich gab es in der Pandemie keine Alternative, als auf den Unterricht im feuchten Nass zu verzichten. Aber jetzt haben wir wieder die Möglichkeit, die Schwimmbäder zu eröffnen und somit die Schwimmhallen zu nutzen. Ich halte den Schwimmunterricht für essentiell und auch für einen gesellschaftlichen Auftrag. Deshalb habe ich einen Antrag auf Bereitstellung von Schwimmzeiten und -kursen am Wochenende und in den Ferien gestellt. Ziel muss es sein, Kapazitäten bereitzustellen um das Defizit an Schwimmunterricht sukzessive auszugleichen. Unsere Kinder müssen ein Angebot erhalten, um ihre Schwimmabzeichen noch nachholen zu können.
Als Sportbegeisterte freue ich mich besonders über die „Wiedereröffnung“ der Sportvereine in unserem Bezirk. Damit sind aber auch noch einige Hürden verbunden. Denn die Vereine müssen ebenso strikte Hygieneregeln und -vorschriften einhalten, wie der Einzelhandel und andere Unternehmen. Sie haben dafür in der Regel gute Konzepte, aber am Budget für die Umsetzung fehlt es. Denn Masken, Desinfektionsmittel und Selbsttests wollen erst einmal bezahlt werden. Deshalb lautet mein Antrag, die Sportvereine im Bezirk finanziell zu unterstützen mit Mitteln aus dem eigenen Haushalt, ggf. auch eine Umwidmung zu prüfen. Denn unsere Sportvereine sind ein zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft und oftmals sozialer Anker und Rückhalt im Bezirk.
Aber auch die Bildungspolitik beschäftigt mich wieder reichlich. Meine dringliche Anfrage zur Freien Schule am Elsengrund wurde beantwortet mit dem Hinweis, dass der Senat zuständig wäre. Meine Anfrage an den Senat ist raus. Ich halte es für eine Zumutung, in einer Zeit, in der Schulplätze absolute Mangelware sind, einen Schulstandort mit knapp 160 Schülerinnen und Schülern so stiefmütterlich zu behandeln. Vielmehr sollten die Vorwürfe ernst genommen, die Senatsverwaltung tätig werden und einen Betrieb der Freien Schule somit im kommenden Schuljahr sicherstellen. Denn in einem Kiez, in dem die Schulen mit einer Auslastung von bis zu 150% arbeiten, wird es keine alternativen Schulplätze für die Schülerinnen und Schüler des Elsengrundes geben. Ich werde erneut beim Bericht des Bezirksamtes nachhaken und die Antwort des Senats, sobald sie mir vorliegt, veröffentlichen.
Sie können die BVV live verfolgen unter folgendem Link:
heute ist die April- BVV-Sitzung und wieder gibt es einige Themen, die auch für uns im Süden von Bedeutung sind.
Ich habe diesmal unterschiedliche Anträge gestellt. Zum einen braucht unser Siedlungsgebiet endlich neue Testzentren. Nachdem Porta schon ein gutes Angebot geschaffen hat, müssen weitere folgen. Dafür habe ich das Bezirksamt um konkrete Bemühungen gebeten und erhoffe mir zumindest Ansprechpartner, wenn nicht sogar Lösungsvorschläge.
Unser wunderschönes Landschaftsschutzgebiet um die Kaulsdorfer Seen ist auch ein wichtiges Aufgabenfeld für unsere Stadt-Naturranger. Leiden sind diese nur bis Ende des Jahres finanziert. Mein dahingehender Antrag fordert ganz klar eine Anschlussfinanzierung mindestens um 1 Jahr.
Schon seit langem ein Thema und immer wieder verschoben – ein Bürgerhaus für Mahlsdorf. Ich habe einen Antrag in die BVV gebracht mit konkreten Lösungsvorschlägen und werde dafür argumentieren, dass das Bezirksamt sich der Sache endlich annimmt und aktiv wird.
Aber auch die Bildungspolitik beschäftigt uns wieder reichlich. Neben jeder Menge kleiner Anfragen bezüglich Schüler*innenzahlen und Lehrkräfteausstattung, digitaler Mittel und Bau- und Sanierungsvorhaben, habe ich eine dringliche Anfrage zur Freien Schule am Elsengrund gestellt. Ich werde immer wieder von Eltern kontaktiert, die um Klarheit bezüglich der Anschuldigungen gegenüber der Freien Schule bitten. Es sind Eltern, die bereits ihre Kinder vor Ort haben oder zum kommenden Schuljahr Plätze suchen. Die Freie Elsenschule ist seit Jahren ein Bestandteil der schulischen Infrastruktur und kann nicht ohne weiteres kompensiert werden. Zudem gehören alternative Schulangebote zur Bildungslandschaft. Eine offizielle Klärung seitens des Bezirks und Senats sind längst überfällig. Ich hoffe die anderen Fraktionen tragen die Dringlichkeit mit. Nur so können wir den Eltern klare Informationen geben, die eine Entscheidung für Ihre Kinder möglich machen.
Auch die Einwohnerfragen zeigen deutlich, dass Ihnen die Themen Verkehr, Sicherheit, soziale Infrastruktur und Testmöglichkeiten wichtig sind.
Sie können die BVV live verfolgen unter folgenden Link
heute ist die März- BVV-Sitzung und ich habe einige Anträge und Anfragen mit unserer Fraktion eingebracht, die auch für uns im Süden von Bedeutung sind.
Zunächst einmal habe ich einen dringlichen Antrag eingereicht „Raumluftfiltergeräte endlich in Betrieb nehmen & education Tarifverträge für die Schülerinnen nutzbar machen“!
Im Schulausschuss vergangene Woche haben wir erfahren, dass die education Tarife der Telekom noch immer nicht genutzt werden können, da es ein Kompetenzgerangel zwischen Senat und Bezirk gibt. Insbesondere in der aktuellen Situation sind solche Zustände unhaltbar und brauchen dringend eine Lösung. Aber noch viel schockierender finde ich die Tatsache, dass die schon bereits zu spät und zu knapp bestellten Raumluftfiltergeräte für die Schulen, momentan nur Schmuckstücke in den Klassenzimmern sind! Denn man hat vergessen die vor Ort Tätigen, über die Handhabung zu instruieren und einen Verantwortlichen für den Wechsel der essentiellen Filter zu benennen. Nicht dass das ein Hexenwerk wäre, nein es ist einfach nicht daran gedacht wurden. Und solange dieser formale Schritt an den Schulen nicht erfolgt ist – man weiß leider nur noch nicht durch wen und wann – dürfen die Raumluftfiltergeräte nicht in Betreib genommen werden! Das muss man sich mal vorstellen – dass ist im Sinne der Bildung und der Ökonomie ein Desaster und an Inkompetenz kaum zu übertreffen!
Deshalb mein Antrag, diese beiden Dinge umgehend zu lösen!
Ebenso brennt die Frage nach den Schülerinnenzahlen für das kommende Schuljahr 2021/22 uns allen unter den Nägeln. Meine große Anfrage 2491/VIII zielt genau darauf ab. Ich möchte die Zahlen für die Schulanfänger und den Wechsel in Klasse 5 und 7 nach Schulen spezifisch aufgelistet wissen. Gerade im Siedlungsgebiet haben wir eine enorme Überbelegung der Schulen und es wird stetig mehr. Wenn wir jetzt noch die Möglichkeit der freiwilligen Wiederholung in Betracht ziehen, muss ganz genau hingeschaut werden, was das für die einzelne Schule im kommenden Schuljahr passiert. Brauchen wir Kapazitätserweiterungen, brauchen die Schulen die Möglichkeit zusätzliches Personal aufgrund großer Klassen einzustellen etc. Mit den Antworten auf meine große Anfrage werde ich die nächsten Anträge vorbereiten. Als Abschluss zum Thema Schule im weiteren Sinne, haben wir einen Antrag „Anpassung der Ausschreibungen für Schulreinigung, faire Bezahlung & gute Qualität statt Rekommunalisierung“ gestellt. Unser Ziel ist es, dass die Schulreinigungen nicht länger ausschließlich nach ökonomischen Gesichtspunkten ausgewählt und entschieden werden. Zielvereinbarungen und Bezahlung müssen endlich im Einklang stehen um somit einen qualifizierten Personaleinsatz mit fairer Bezahlung zu ermöglichen. Dieser Antrag ist auch ein entschiedenes Ja für die Unternehmen im FM-Bereich und gegen eine Rekommunalisierung der Schulreinigung.
Passend zu unserer Einwohnerversammlung am 23.03.2021 am Theodorpark werden wir auch noch die Drucksache 2220/VIII kommentieren. Die CDU-Fraktion setzt sich weiterhin vehement für eine Verlängerung des Fuß- und Radweges im Theodorpark ein. Deshalb freuen wir uns, dass diese Maßnahme bereits in die Investitionsplanung mit aufgenommen wurde. Und auch die Einwohnerfragen zeigen einmal mehr, dass Sie liebe Bürger*innen in Mahlsdorf und Kaulsdorf sehr rege Ihre Möglichkeit der Partizipation wahrnehmen. Themen wie Verkehrsinfrastruktur, Turnhallen und Sportangebote und das immer wiederkehrende Thema der Schulplatzsituation beschäftigen uns gleich zu Beginn unserer Sitzung.
Schauen Sie gerne rein und stellen Sie mir Fragen. Auch Anregungen, Kritik und Hinweise sind für mich immer hilfreich. Gerne halte ich Sie über die Entwicklung der einzelnen Themen weiterhin auf dem Laufenden.
Bleiben Sie gesund Herzliche Grüße Ihre Katharina Günther-Wünsch
http://kgw-berlin.de/test/wp-content/uploads/2021/03/FreizeitforumMarzahn_klein.jpg223320Stefan Suckhttp://kgw-berlin.de/test/wp-content/uploads/2026/03/logoKGW-300x200.pngStefan Suck2021-03-25 19:53:522021-03-25 19:58:39Meine Anträge in der BVV – März 2021
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