Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, liebe Anwohner,

ich möchte Sie an dieser Stelle gern über die aktuellen Entwicklungen bezüglich des ehemaligen Wernerbades informieren. Im Januar ist das Bezirksamt mit der landeseigenen Wohnungsgesellschaft Berlinovo, dem Senat für Gesundheit sowie der Caritas zu einer Einigung gekommen.

Der Bebauungsplan 10-63 wurde im Jahr 2020 als Rechtsverordnung festgesetzt. Dieser Plan umfasst – zum einen – den Schutz des bestehenden Wohngebiets sowie die Festsetzung einer allgemeinen Wohnnutzung für pflegebedürftige Personen auf den bebaubaren Flächen des ehemaligen Wernerbades.

In Bezug auf das aktuelle Konzept mussten jedoch Anpassungen vorgenommen werden. Die geplante Errichtung eines Demenzdorfes ist aus finanziellen Gründen nicht mehr realisierbar. Stattdessen hat die Berlinovo im Januar 2023 einen Vorschlag für ein integriertes Wohn- und Pflegekonzept in verschiedenen Varianten vorgelegt, wobei der Schwerpunkt entweder auf stationärer Pflege oder ambulanter Pflege liegt.

In den letzten Monaten wurde intensiv mit der Caritas zusammengearbeitet, um die baurechtlichen Möglichkeiten und die Gebäudestruktur des Grundstücks unter Berücksichtigung des Nutzungskonzepts als stationäre Pflegeeinrichtung zu prüfen. Der nächste Schritt besteht nun darin, die finale Machbarkeitsstudie in Zusammenarbeit mit einem Planungsbüro der Caritas zu plausibilisieren. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die weitere Zusammenarbeit auf einer wirtschaftlich tragfähigen und baulich umsetzbaren Basis erfolgt.

Der Abschluss eines Letter-of-Intent (LoI) für die weitere Entwicklung des Standorts mit der Caritas wird spätestens im 3. Quartal 2023 angestrebt. Dieser LoI wird die Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung des Wohn- und Pflegekonzepts am ehemaligen Wernerbad bilden.

Zum anderen wurden im aktuellen Bebauungsplan 10-63 die Randbereiche des ehemaligen Wernersees als private Grünfläche mit dem Zweck einer naturnahen Parkanlage festgelegt, um den Artenschutz und die Funktion als Teil des Biotopverbundes zu gewährleisten. Diese Bereiche unmittelbar am See sind von den Berliner Bäderbetrieben renaturiert worden.

Wir Kiezmacher setzen uns auch weiterhin dafür ein, diese Grünflächen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – allerdings behutsam, d.h. mit möglichst wenig Eingriff in Flora und Fauna, und hinterlegt mit einem konkreten Finanzierungskonzept zur Errichtung einer Parkanlage mit Wegen. Selbstverständlich werden wir Sie über die künftigen Entwicklungen weiterhin auf dem Laufenden halten.

Ab sofort können Patientinnen und Patienten online und in Echtzeit einsehen, wie stark die Rettungsstelle des Vivantes Klinikums Kaulsdorf frequentiert ist – und mit welcher Wartezeit zu rechnen ist.

Damit sollen in erster Linie Bürger informiert werden, die aufgrund von dringenden körperlichen Beschwerden in Erwägung ziehen, die Rettungsstelle aufzusuchen.

Auf der Webseite wird – zum einen – die Anzahl der wartenden bzw. in Behandlung befindlichen Patienten insgesamt angezeigt. Zum anderen ist auch ersichtlich, wie viele lebensbedrohliche Notfälle aktuell behandelt werden.

Dadurch ergibt sich ein hilfreicher und transparenter Einblick in die Arbeit der Rettungsstelle. Mögliche Patienten können so besser entscheiden, ob sie in ihrer Situation die Klinik aufsuchen oder ggf. eher den hausärztlichen Bereitschaftsdienst telefonisch unter 116 117 konsultieren sollten.

Sehr geehrte Anwohner der Hummelstraße und der nahen Umgebung,

der Schulhof der Friedrich-Schiller-Grundschule ist seit einigen Jahren sanierungsbedürftig. Die befestigten Flächen aus Mosaikpflaster sind nicht dauerhaft frosthart und müssen demzufolge ständig repariert werden, um der Verkehrssicherungspflicht zu entsprechen.

Der Schulhof entspricht zudem nicht dem vorgegebenen Flächenbedarf für Grundschulen, dementsprechend müssen alle Flächen nutzbar sein. Durch das Fehlen eines nahen Sportplatzes, wird auf dem Schulhof in Teilen der Sportunterricht abgesichert.

Das Gebäude der Schule steht unter Denkmalschutz. Um die Belange der Schule und die Belange der Denkmalpflege angemessen berücksichtigen zu können, wurde für den Schulhof eine denkmalgerechte Erweiterung erarbeitet, die nun bis Ende 2024 für knapp 1,5 Mio. Euro umgesetzt wird. Ein schöner Erfolg unseres neuen Bildungsstadtrats Stefan Bley aus dem Kiezmacher-Team.

Die Arbeiten des 1. Bauabschnitts finden von August bis Dezember 2023 statt. Dies hat auch Auswirkungen auf den südlichen Teil der Hummelstraße. So mussten beispielsweise die Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung entfernt werden, um die Baustellenzufahrt zu ermöglichen. Uns erreichten dazu einige besorgte Nachfragen und wir können zusichern, dass im Anschluss wieder alle Verkehrsberuhigungen aufgestellt werden.

Viele Grüße

Katharina Günther-Wünsch