Das hart- und wohlverdiente Eigenheim – Neubau oder Bestand. Der Traum vieler Deutscher, auch Berliner.
Wehe dem, der zukünftig Dachsanierungen plant. Der sollte sich schleunigst mit dem geplanten Solargesetz der Berliner Regierung unter Rot-Rot-Grün vertraut machen. (Beschlußfassung Solargesetz)

In Zukunft sollen Hauseigentümer dazu verpflichtet werden, Solaranlagen auf ihren Dächern zu installieren.

Der Senat hat ein entsprechendes Gesetz in das Parlament eingebracht und Teile der Regierungsfraktionen haben bereits durchblicken lassen, dass sie dieses ohne große Beteiligung und Anhörung Betroffener schnell verabschieden wollen.
Insbesondere Eigentümer von Bestandsimmobilien wird dieses Vorhaben über Gebühr belasten. Denn es wird, bis auf wenige Ausnahmen, von jedem erwartet, häufig verbunden mit hohen zusätzlichen Kosten, eine Solaranlage zu installieren.
Wir haben diese Woche dazu eine Informationsveranstaltung mit Jochen Brückmann, Präsident des Verbands Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN), Alexander Hermann, Mario Czaja und mir durchgeführt. Viele Teilnehmer waren überrascht von den Informationen und schockiert, dass es nahezu bei jeder Sanierungsmaßnahme am Dach zu dieser Verpflichtung kommen wird.

Während unserer Debatte sind auch diverse fachliche wie technische Mängel und Hürden in der aktuellen Gesetzesvorlage benannt wurden. Am 19.04.2021 findet die öffentliche Anhörung dazu im Parlament statt.

Wir bleiben an diesem Thema dran und werden auch mit Ihrer Unterstützung für eine Änderung dieser Gesetzesvorlage kämpfen.

Denn ganz nebenbei – während private Hauseigentümer mit dem Gesetz zur Installation von Solaranlagen gezwungen werden soll, sieht es der Senat bei den eigenen öffentlichen Gebäuden ziemlich großzügig. Im Jahr 2020 wurde bei keiner einzigen Dachsanierung von bezirklichen Gebäuden eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Und das obwohl 8.000 öffentliche Gebäude energetisch den Gewinn von 100.000 Einfamilienhäusern erreichen würden!

Trotz strömenden Regens sind ca. 25 Menschen @Mario Czaja und meinem Aufruf gefolgt und haben mit uns gemeinsam den Körnerteich und seine Umgebung von Müll und Unrat befreit.

Neben jeder Menge Verpackungsmüll und Leergut, waren unsere „Highlights“ diesmal eine verrostete Schubkarre und ein Zaunelement im See. Beides wurde von tatkräftigen Männern mit viel Körpereinsatz aus dem See geborgen.

Ca. 15 Säcke Müll konnten wir sammeln und an einem Ort, der wieder im Vorfeld mit der BSR abgesprochen war, ablegen. 

Ein besonderes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle dem Angelverein ASV Kaulsdorf e.V. und der BSR aussprechen. Die Angler haben uns auch tatkräftig mit unterstützt, da es sich beim Körnerteich auch um ein Angelgewässer handelt. Die BSR hat sofort ihre Unterstützung zugesagt und noch am selben Tag unseren gesammelten Müll abgeholt.

Zu guter Letzt haben wir noch Mitglieder vom Naturschutzbund getroffen, die Frösche vom Froschzaun am Wald in Kaulsdorf eingesammelt haben, um sie am Körnerteich wieder auszusetzen.

Was für ein gelungener Tag für unsere Umwelt und unseren Kiez.

In diesem Sinne – genießt wie immer die Natur und nehmt Rücksicht auf sie!

In diesem Jahr wird der Grünzug in den Theodorgärten zwischen Pilgramer Straße und Theodorstraße um mehrere Spielbereiche und Bewegungselemente ergänzt. Das Angebot soll Jung und Alt ansprechen und sich entlang des Weges erstrecken. Gemeinsam mit Mario Czaja und Nadja Zivkovic habe ich Sie nach Ihren Wünschen und Vorstellungen gefragt.
Ich habe mich sehr über Ihre rege Teilnahme und den Austausch gefreut.

Die Eckdaten des Bezirksamtes sehen folgende Planungen vor:

Was ist geplant?
Entlang des Grünzuges in den Theodorgärten zwischen Pilgramer Straße und Theodorstraße sollen drei Spiel- und Bewegungsbereiche entstehen.

Welche Zielgruppe sieht das Bezirksamt?
Das Bezirksamt setzt einen Schwerpunkt auf Kinder im Alter zwischen 3-10 Jahren. Aufgrund möglicher Lärmbelastungen soll auf Ballspielmöglichkeiten eher verzichtet werden.

Wie sieht der Zeitplan aus?
Die Arbeiten sollen noch vor dem Sommer beginnen und möglichst bis zum Ende des Jahres fertiggestellt werden.

Alle im Rahmen der gestrigen Veranstaltung gegebenen Hinweise werden nun durch das Bezirksamt geprüft. Wir haben hier einige aufgelistet:

Spiel- und Bewegungsbereiche

  • Absicherung des Grünzuges Richtung Pilgramer Straße durch Drängelgitter bzw. Zaun, damit Kinder nicht im Spiel auf die Straße laufen
  • Sandkasten mit Rutsche für kleine Kinder
  • Einfache Turngeräte wie ein Stufenreck
  • ein verbindendes Thema wäre wünschenswert

Grünflächenpflege

  • Pflanzung von Bäumen/ Sträuchern

Verkehrssicherheit

  • Anregung für die Prüfung eines Fußgängerüberweges
  • Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30km/h auf der Pilgramer Straße

Falls sie gestern nicht teilnehmen konnten oder weitere Hinweise haben, schreiben Sie mir einfach, dann leite ich diese Hinweise weiter an das Bezirksamt.

Über 45 Menschen sind unserem Aufruf gefolgt und haben mit uns gemeinsam das wunderschöne Landschaftsschutzgebiet von Müll befreit.

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