In den vergangenen Tagen wurden wir von Anwohnern auf die aktuelle Verkehrssituation rund um das neue Einkaufszentrum in Kaulsdorf hingewiesen. Konkret geht es um die Verbindung zwischen dem Parkplatz des Zentrums und der Myslowitzer Straße.
Früher war es möglich, vom Parkplatz geradeaus in die Myslowitzer Straße zu fahren, derzeit ist das jedoch nicht mehr erlaubt.

Wir haben hierzu beim Bezirksamt nachgefragt: Das Straßen- und Grünflächenamt hat die Baufirma bereits aufgefordert, die Markierungen auf dem Parkplatz gemäß der ursprünglichen Genehmigung wiederherzustellen. Damit soll das Verlassen des Parkplatzes in Richtung Myslowitzer Straße bald wieder möglich sein.

Wir danken dem Bezirksamt ausdrücklich für die schnelle und gute Zusammenarbeit! Ein gutes Beispiel dafür, wie Hinweise aus der Bürgerschaft direkt aufgegriffen und umgesetzt werden können.

Update 04.11.2025

Die Geradeausspur wurde pünktlich zur Eröffnung des Rewe Marktes wieder hergestellt.

Eigentlich hatten wir zuletzt gute Nachrichten: Der Ankauf des Grundstücks für die neue Feuerwache Mahlsdorf ist erfolgt, ein großer Schritt für unsere ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden.
Doch leider mussten wir nun erfahren, dass in der vergangenen Nacht in die aktuelle Feuerwache eingebrochen wurde.

Die Täter hatten es offenbar auf Werkzeuge abgesehen, scheiterten jedoch an den Sicherheitsvorkehrungen. Trotzdem entstand ein erheblicher Schaden, insbesondere am Tor der Wache.
Solche Vorfälle sind besonders bitter. Hier trifft Kriminalität diejenigen, die Tag und Nacht bereitstehen, um Leben zu retten und für die Sicherheit in unserem Bezirk zu sorgen. Die ehrenamtlichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf leisten einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gemeinschaft und verdienen dafür Respekt, Anerkennung und Unterstützung.
Als Kiezmacherin und Abgeordnete für Mahlsdorf stehe ich in engem Austausch mit der Wehrleitung und den Akteuren vor Ort. Wir werden uns gemeinsam dafür einsetzen, dass die Feuerwehr die notwendige Unterstützung erhält.
Die Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf steht für Engagement, Mut und Zusammenhalt. Werte, die wir als Bezirk nicht nur schätzen, sondern auch schützen müssen.

Am vergangenen Freitag wurde in Mahlsdorf die neue 37. Grundschule offiziell eröffnet. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt getan, um den steigenden Bedarf an Schulplätzen im Bezirk zu decken. Mahlsdorf hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer der beliebtesten Wohngegenden Berlins entwickelt und mit der wachsenden Zahl junger Familien steigt auch der Bedarf an moderner Bildungsinfrastruktur. Die neue Schule bietet künftig 576 Grundschulplätze und wird damit die umliegenden Schulen deutlich entlasten. Noch ist das Gebäude nicht voll ausgelastet, seit Februar werden bereits zwei der insgesamt vier Compartments genutzt.

Das Schulgebäude überzeugt durch seine moderne Architektur und das innovative Compartment-Konzept, das offenes, gemeinsames Lernen fördert. Die Außenanlage, die aktuell noch in Arbeit sind, sollen naturnah gestaltet werden und vielfältige Möglichkeiten für Bewegung, Projekte im Freien und Naturbegegnungen bieten. Ein besonderes Detail ist der Schwalbenturm, in dem schon die ersten Vögel ihr Zuhause gefunden haben, ein Symbol für Leben und Neubeginn. Und natürlich darf auch eine Figur des Sandmanns, der aus dem Kiez stammt, nicht fehlen, ein liebevoller Gruß an Mahlsdorfs jüngste Bewohner.

Auch sportlich setzt die neue Schule Maßstäbe: Die 6-Feld-Turnhalle auf zwei Ebenen bietet optimale Bedingungen für den Schulsport und eröffnet gleichzeitig neue Trainingsmöglichkeiten für Vereine im Kiez.

„Mit der Eröffnung der 37. Grundschule setzen wir ein starkes Zeichen: Ein Zeichen für Bildung, für Gemeinschaft und für die Zukunft unserer Kinder. Neben dem modernen Compartment-Schulgebäude bin ich besonders froh, eine neue 6-Feld-Sporthalle in Mahlsdorf zu haben. Viele Vereine haben bereits bei mir angefragt und sind neugierig auf die neuen Trainingsmöglichkeiten.“
– Stefan Bley

Die 37. Grundschule steht damit nicht nur für ein modernes Bildungskonzept, sondern auch für den Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit unseres wachsenden Bezirks.Mir selbst war es eine Freunde ein Teil der Eröffnung gewesen zu sein und zu sehen wie wir als Kiezmacher nach Jahren des Engagements nun sehen können, wie Kinder dort zur Schule gehen können.

Der Neubau der Wache für die Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf rückt ein großes Stück näher: Der Ankauf des Grundstücks an der Straße An der Schule / Landsberger Straße 4/6/8 ist erfolgt. Damit ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zu unserer neuen XL-Feuerwache in Marzahn-Hellersdorf getan. Die derzeitige Wache in der Donizettistraße ist deutlich zu klein und entspricht bei weitem nicht mehr den Anforderungen an eine leistungsfähige Feuerwehr. Auch für die Jugendfeuerwehr ist eine neue moderne Feuerwache mit Flächen zum Üben dringend notwendig.
„Als Kiezmacher arbeiten wir daher seit Jahren auf allen Ebenen daran, für die Ehrenamtlichen in Mahlsdorf moderne und sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Gemeinsam ist es uns im Abgeordnetenhaus gelungen, die Gelder für den Grundstücksankauf zu sichern“, so Abgeordnete für Mahlsdorf und Kaulsdorf Katharina Günther-Wünsch (CDU).

„Wir haben uns im Bezirk und im Senat gemeinsam für unsere Freiwillige Feuerwehr eingesetzt. Das Engagement der Kameraden und der Jugendfeuerwehr verdienen unsere Wertschätzung und verlässliche Unterstützung“, betonte der Abgeordnete für Kaulsdorf-Nord und Hellersdorf Süd Alexander J. Hermann (CDU)

„Nach über sieben Jahren intensiven Kaufverhandlungen und Planungen ist es uns endlich gelungen, für die Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf das passende Grundstück für den dringend benötigten Neubau zu erwerben. Damit haben wir einen Durchbruch erzielt“, sagte Innensenatorin Iris Spranger (SPD).
Mit dem heutigen Vertragsschluss zwischen dem Land Berlin und der privaten Eigentümergesellschaft ist der Ankauf des Grundstücks erfolgt. Damit können nun endlich die Planungen für die neue Feuerwache beginnen. Das Gelände bietet Raum für eine Wache mit fünf Stellplätzen und stellt einen deutlichen Fortschritt für die Einsatzbereitschaft im Berliner Osten dar.

„Wir sind allen Beteiligten sehr dankbar, dass hier ein tragfähiger Kompromiss zwischen vielen unterschiedlichen Positionen erarbeitet wurde. Dieser Kauf gibt uns die Zukunftsperspektive, die wir für die Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf dringend benötigten“, erklärt die Wehrleitung (Gabriel Hutfilz und Kai Klötzer) auf Nachfrage.
Die Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf leistet seit Jahrzehnten unverzichtbare Arbeit für die Sicherheit der Menschen in Kaulsdorf und Mahlsdorf. Die ehrenamtlichen Kameraden rücken zu Bränden, Verkehrsunfällen sowie medizinischen Notfällen aus und sind auch in der Nachwuchsarbeit vorbildlich engagiert. Dass sie endlich ein funktionales und zukunftsfestes Gebäude bekommen, ist längst überfällig und ein wichtiger Ausdruck unserer Wertschätzung gegenüber diesem starken Engagement.
Jetzt gilt es, keine Zeit zu verlieren und zügig die Planungen für den Neubau zu starten. Die notwendigen finanziellen Mittel für die Planung stehen ebenfalls schon im Landeshaushalt bereit. Im nächsten Schritt müssen dann auch die weiteren finanziellen Mittel für den Neubau im Landeshaushalt bereitgestellt werden.

Dafür setzen wir uns als Kiezmacher ein.

An der B1 in Kaulsdorf tut sich einiges: Nach intensiven Bauarbeiten haben heute Aldi, Kik und Rossmann wieder ihre Türen geöffnet. Die Geschäfte präsentieren sich modernisiert und bieten ein deutlich verbessertes Einkaufserlebnis für die Menschen im Kiez.

Doch das ist noch nicht alles: Am 5. November öffnet auch der neue Rewe-Markt, betrieben von der Familie Windmüller. Nach Auskunft des Bezirksamtes wird die Verkaufsfläche des REWE-Marktes von bisher 1360 m² auf 1813 m² wachsen. Besonders bemerkenswert ist, dass es sich um ein sogenanntes Green Building handelt, ein nachhaltiger Supermarkt der neuen Generation. Hier wird auf Energieeffizienz, umweltfreundliche Materialien und innovative Bauweise gesetzt.

Die Entwicklungen entlang der B1 zeigen deutlich, wie sehr Eigentümer und Betreiber daran arbeiten, die infrastrukturellen Gegebenheiten den Bedürfnissen der wachsenden Bevölkerung anzupassen. Mit der Wiedereröffnung wird der Einkaufsstandort Kaulsdorf nicht nur moderner, sondern auch zukunftsfähiger gestaltet.

Ein Gewinn für unseren Bezirk und ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltiger Stadtentwicklung.

Die Senatsverwaltung für Verkehr hat die Planungen zur Verkehrslösung Mahlsdorf vorerst angehalten. Zuvor war die umstrittene Vorzugsvariante der Verkehrsverwaltung trotz aller Bedenken der Anwohner und Akteure im Bezirk über ihre Köpfe hinweg weiter vorangetrieben worden.

Der aktuelle Stopp ist eine wichtige Gelegenheit, jetzt endlich keine weiteren Fakten in dieser Hinsicht zu schaffen und noch einmal alle Bedenken offen gegeneinander abzuwägen. Dafür ist und bleibt es wichtig, keine weiteren Fakten durch das Durchdrücken der ursprünglichen Planungen zu schaffen. Auch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hat sich inzwischen klar positioniert: Er steht hier an der Seite des Bezirks und der Menschen in Mahlsdorf. Der Tagesspiegel berichtete jüngst über diese Entwicklung und den Stopp der bisherigen Planungen.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-tramstrecke-in-berlin-mahlsdorf-stockt-arger-mit-anwohnern–und-der-cdu-bildungssenatorin-14385062.html

Die Historie der Verkehrslösung Mahlsdorf reicht weit zurück.

Einigkeit besteht in einem Punkt: Mahlsdorf braucht den 10-Minuten-Takt der Straßenbahn. Damit das funktioniert, müssen Schienenverkehr und Autoverkehr voneinander getrennt werden. Doch wie das am besten gelingt, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Die Senatsverwaltung für Verkehr plant das in ihrer sogenannten Vorzugsvariante – obwohl auf zahlreichen Anwohnerversammlungen deutlich wurde, dass die Menschen im Kiez eine andere Lösung bevorzugen: die Planungsvariante, auch Bürgervariante genannt. Wir als CDU hier im Bezirk und ich als direkt gewählte Abgeordnete sind überzeugt: Diese von den Anwohnerinnen und Anwohnern befürwortete Streckenführung ist der einzig richtige Weg.

Deshalb haben wir im letzten Jahr zusammen mit der SPD in der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf einen Antrag eingebracht, der das Bezirksamt ersucht, sich gegenüber dem Senat dafür einzusetzen, die bisherigen Planungen anzuhalten und die „Bürgervariante“ weiterzuverfolgen.

Die zwei Varianten im Überblick

1. Vorzugsvariante des Senats

Die offiziell bevorzugte Variante sieht vor, den Schienenverkehr vom Autoverkehr zu trennen.

Konkret bedeutet das:

Die Straßenbahn soll auf der Hönower Straße verlaufen, während der Autoverkehr über den „neuen Hultschiner Damm“ – also ab der Rahnsdorfer Straße über die Straße an der Schule in Richtung Norden – verschwenkt wird. Von dort würde der Verkehr über die Pestalozzistraße wieder in Richtung Ortskern geführt. Allerdings hätte das zur Folge, dass täglich über 10.000 Autos direkt an der Schule vorbeifahren – mit erheblichen Auswirkungen auf die Schulwegsicherheit und die Lärm- bzw. Abgasbelastung. Auch die dafürr nötigen bis zu sieben Ampeln auf der kurzen Strecke werden für erheblich Rückstau und Schleichverkehr in den Nebenstraßen sorgen.

2. Planungsvariante (Bürgervariante)

Die Bürgervariante verfolgt dasselbe Ziel – einen funktionierenden 10-Minuten-Takt –, aber mit einer anderen Streckenführung: Die Straßenbahn würde über die Straße an der Schule und die Pestalozzistraße in Richtung Bahnhof Mahlsdorf fahren. Der Autoverkehr bliebe zweispurig auf der Hönower Straße, also auf seiner bisherigen Hauptverkehrsachse. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Tram verläuft direkt vor der Oberschule – das verbessert die Erreichbarkeit und die Sicherheit für Schülerinnen und Schüler. Es fahren keine zusätzlichen 10.000 Autos täglich an der Schule vorbei. Die Verkehrsbelastung bleibt auf der bestehenden Hauptstraße, statt in die Wohngebiete verlagert zu werden. Aus unserer Sicht ist das die vernünftigere und zukunftsfähigere Lösung für Mahlsdorf.

Wir werden das Thema weiter aufmerksam begleiten – und darauf drängen, dass keine falschen Fakten geschaffen werden, bevor die Bearbeitung der Einwendungen gegen die Planungen abgeschlossen ist. Denn am Ende geht es nicht um ein kurzfristiges Bauprojekt, sondern um eine Entscheidung für die nächsten 50 Jahre im Ortskern Mahlsdorf.

Die Verkehrslösung Mahlsdorf muss durchdacht, bürgernah und dauerhaft tragfähig sein.

Wir wollen die bestmögliche Variante – im Interesse der Menschen, die hier leben, und für ein Mahlsdorf, das auch in Zukunft gut erreichbar bleibt.

Am 27.09. haben wir am Kaulsdorfer See gemeinsam mit Nachbarn und engagierten Bürgern eine große Aufräumaktion gestartet. Der See ist ein wichtiger Ort der Erholung für viele Menschen aus unserem Bezirk, ob zum Spazieren, für gemeinsame Zeit mit der Familie oder einfach, um die Natur zu genießen.

Gerade deshalb liegt es uns am Herzen, dass dieser Ort sauber und gepflegt bleibt. Mit Unterstützung der Aktion „Kehrenbürger“ der BSR, die uns die notwendigen Materialien zur Verfügung gestellt hat, konnten wir tatkräftig Müll sammeln und den See wieder ein Stück lebenswerter machen.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helfer, die heute mit dabei waren, sowie an all jene, die tagtäglich einen Beitrag dazu leisten, unsere Umgebung sauber und lebenswert zu erhalten. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass der Kaulsdorfer See ein Ort bleibt, an dem man sich wohlfühlt.

Nach vielen Jahren der Diskussionen und Verzögerungen geht es in der Lemkestraße nun endlich sichtbar voran. Unter der Leitung unserer Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic konnte das Projekt in die Umsetzung gebracht werden, was einen großen Gewinn für die Anwohner vor Ort darstellt.

Unser Bezirksverordneter Stefan Suck berichtet, dass der erste Bauabschnitt bereits abgeschlossen ist und der zweite Bauabschnitt sich mitten in der Fertigstellung befindet. Vor Ort ist deutlich zu sehen, dass neue Bürgersteige errichtet wurden. Im Anschluss daran folgt die Pflasterung, sodass dieser Abschnitt in den kommenden Monaten abgeschlossen werden kann.

Ein besonderer Dank gilt dabei der guten Zusammenarbeit mit unserer Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic. Nur durch das gemeinsame Engagement konnte dieses für Mahlsdorf so wichtige Projekt entscheidend vorangebracht werden.

Die Fortschritte in der Lemkestraße zeigen: Beharrlichkeit zahlt sich aus. Wir bleiben dran, damit die gesamte Maßnahme erfolgreich abgeschlossen wird und die Anwohnerinnen und Anwohner bald von der verbesserten Infrastruktur profitieren können.

Christiane Lang
Christiane Lang

Am 18.09.2024 konnte der Bezirk in enger Zusammenarbeit mit dem Senat für Bildung, Jugend und Familie, eine Einigung mit dem Caterer „40 SECONDS“ bezüglich der Versorgung mit Mittagessen in den Schulen von Marzahn-Hellersdorf erreichen.

Von den bisher im Vergabeverfahren ausgewählten 15 Schulen, wird sich „40 SECONDS“ einvernehmlich von 10 Standorten zurückziehen. In fortlaufenden Gesprächen mit den zuständigen Schulleitungen und den Mittagessenausschüssen, konnte für die weiteren 5 Schulen ein Verbleiben des Caterers erzielt werden.

Derzeit findet eine detaillierte Prüfung statt, zu welchem Zeitpunkt die dann neu eingesetzten Caterer ihrer vertraglichen Leistung nachkommen können. Nach ersten Rückmeldungen ist absehbar, dass die Neuverträge teils zum 23.09. bzw. 30.09.2024 erfolgen können. Diese Übergangsfristen sind notwendig, um die Leistungsfähigkeit der Essensversorger vor Ort sicherzustellen. Für die weitere Zusammenarbeit mit „40 SECONDS“ geht der Bezirk davon aus, dass die neugewonnenen Kapazitäten durch den Caterer genutzt werden und die bestmögliche Versorgung der Schulen gewährleistet wird.

Vor wenigen Tagen konnten Sie vermutlich schon erste Berichte in den Medien darüber lesen: Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie setzt unter meiner Führung als Bildungssenatorin die klar definierten bildungspolitischen Ziele für Berlin um.

Vor über einem Jahr haben wir uns drei zentrale Ziele gesetzt: neue Schulplätze zu schaffen, die Bildungsqualität zu steigern und dem Lehrkräftemangel entgegenzuwirken.
Trotz der herausfordernden Haushaltslage haben wir bereits erste Erfolge erzielt und werden diesen Weg konsequent fortsetzen. Bildung bleibt unsere oberste Priorität.

Ein bedeutender Schritt in diese Richtung ist das Startchancen-Programm, das ab diesem Schuljahr startet. 59 Schulen werden im Schuljahr 2024/2025 davon profitieren können. Auch unser Bezirk Marzahn-Hellersdorf hat Vorteile von dieser wegweisenden Initiative. Das Programm bietet gezielte Unterstützung für Schülerinnen und Schüler in sozial herausfordernden Lagen und soll, wie der Name schon sagt, Startchancen steigern. Dazu ist es wichtig, den Bildungserfolg von der sozialen Herkunft entkoppeln.

Über die nächsten zehn Jahre wird das Programm insbesondere in den Fächern Deutsch und Mathematik Förderung bieten, um allen Kindern gerechte Bildungschancen zu ermöglichen und ihre Zukunftsperspektiven zu stärken.

In Marzahn-Hellersdorf wurden vier Schulen ausgewählt, die von diesem Programm profitieren: die Beatrix-Potter-Grundschule, die Pusteblume-Grundschule, die Jean-Piaget-Schule und die Johann-Julius-Hecker-Schule. Im laufenden Schuljahr werden dann weitere 100 Schulen ausgewählt, in allen 12 Bezirken – es ist also davon auszugehen, dass auch bei uns im Bezirk weitere Schulen hinzukommen. Diese Schulen erhalten über das Programm nicht nur zusätzliche finanzielle Mittel, sondern auch spezifische Unterstützung durch das Leseband und das Matheband, die ab dem kommenden Schuljahr eingeführt werden.

Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Basiskompetenzen in Deutsch und Mathematik gezielt zu stärken und den Schülerinnen und Schülern die besten Voraussetzungen für ihren weiteren Bildungsweg zu bieten.

  • Das Leseband ist eine festgelegte Zeit im Stundenplan, in der Grundschülerinnen und Grundschüler täglich 15 bis 20 Minuten konzentriert lesen. Ziel ist es, ihre Lesefähigkeiten systematisch zu verbessern.
     
  • Das Matheband wird als Unterrichtseinheit für Mathematik ab dem Schuljahr 2025/26 in ausgewählten Jahrgangsstufen etabliert. Es wird sich hierbei nicht um eine zusätzliche Stunde handeln, sie wird parallel in das Unterrichtsgeschehen eingebaut. Es konzentriert sich auf die Stärkung der mathematischen Grundfertigkeiten der Schülerinnen und Schüler.

Für Berlin und insbesondere für unseren Bezirk ist das Startchancen-Programm eine gezielte Investition in die Zukunft unserer Kinder. Ich bin überzeugt, dass diese Maßnahmen einen entscheidenden Beitrag dazu leisten werden, die Bildungsgerechtigkeit in Marzahn-Hellersdorf zu fördern und die positiven Entwicklungen an unseren Schulen weiter voranzutreiben.